PandaDoc Alternative: 5 E-Signatur-Tools im Vergleich
PandaDoc ist weit mehr als eine Software für elektronische Signaturen. Die Plattform verbindet E-Signaturen mit Dokumentenerstellung, Angeboten, Configure, Price, Quote (CPQ), Genehmigungsprozessen, Deal Rooms und CRM-Integrationen. Für Unternehmen, bei denen weniger die umfassende Vertriebs- und Dokumentenautomatisierung, sondern vor allem sichere und rechtskonforme Signatur- und Freigabeprozesse im Mittelpunkt stehen, sind spezialisierte PandaDoc Alternativen in der Regel besser geeignet.
Digitale Signatur Anbieter Vergleich 2026
Zu den relevanten PandaDoc Alternativen gehören FP Sign, Docusign, Adobe Acrobat Sign und Skribble. Für Unternehmen im DACH-Raum mit hohen Anforderungen an Datensicherheit, Compliance und deutsches Hosting ist FP Sign besonders interessant. Die Lösung wird vollständig in Deutschland entwickelt und gehostet, verfügt über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI und bietet EES, FES und QES bereits im kostenlosen 30-Tage-Testzugang.Pandadoc
FP Sign
Docusign
Adobe Sign
Skribble
Alle genannten Preise sind Nettopreise, die gesetzliche Umsatzsteuer wird zusätzlich berechnet.
Für eine qualifizierte elektronische Signatur ist grundsätzlich eine Identitätsprüfung erforderlich. Wie diese durchgeführt und abgerechnet wird, unterscheidet sich je nach Anbieter und Identifizierungsverfahren.
PandaDoc weist seine Preise auf der deutschen Website in US-Dollar aus. Für eine bessere Vergleichbarkeit wurden die PandaDoc-Preise auf dieser Seite mit einem Kurs von rund 0,86 Euro je US-Dollar in Euro umgerechnet. Die Eurobeträge sind deshalb Näherungswerte und können sich mit dem Wechselkurs verändern. PandaDoc kostet bei jährlicher Abrechnung offiziell 19 $ für Starter, 49 $ für Business und 5 $ je eindeutigem QES-Unterzeichner.
Genutzte Quellen:
Stand: 08/2026
Welche PandaDoc Alternative passt zu welchem Unternehmen?
PandaDoc eignet sich besonders für Sales- und Revenue-Teams, die elektronische Signaturen mit Dokumentenerstellung, Angeboten, CPQ und Vertriebsautomatisierung verbinden möchten.
FP Sign ist dagegen besonders für Unternehmen im DACH-Raum interessant, bei denen sichere Signatur- und Freigabeprozesse, deutsches Hosting und hohe Compliance-Anforderungen im Mittelpunkt stehen. Mit vollständig deutscher Datenhaltung, C5-Testat, EES, FES und QES sowie Integrationen in Systeme wie DATEV DMS, ELO und Microsoft SharePoint bietet FP Sign hier klare Vorteile. Docusign eignet sich vor allem für international aufgestellte Großunternehmen, Adobe Acrobat Sign für bestehende Adobe-Umgebungen und Skribble für europäische Unternehmen mit zusätzlichem ZertES-Bedarf.
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PandaDoc Alternativen im Detail
PandaDoc
PandaDoc ist ein US-Anbieter mit Sitz in San Francisco und deutlich breiter aufgestellt als eine reine E-Signatur-Software. Neben elektronischen Signaturen bietet PandaDoc unter anderem einen Dokumenteneditor, Vorlagen, Angebote, Genehmigungsprozesse, Webformulare, Deal Rooms, CPQ und CRM-Integrationen. Das macht die Lösung besonders für Sales- und Revenue-Teams interessant.
Kunden können zwischen einer US- und einer EU-Umgebung mit Serverstandort Frankfurt wählen. Dokumente und zahlreiche zugehörige Daten werden innerhalb der ausgewählten Region verarbeitet. Support-Kommunikation und transaktionsbezogene Analysedaten werden laut PandaDoc jedoch unabhängig von der Region in die USA übertragen. PandaDoc unterstützt EES, FES und QES. Die QES ist für kostenpflichtige Business- und Enterprise-Konten verfügbar und kostet ca. 4,30 € pro Unterzeichner und Dokument.
Das sagen Nutzer auf G2
- Fehlende Funktionen und Einschränkungen bei der Dokumentensteuerung und Formatierung werden wiederholt als störend beschrieben
- Die Preisgestaltung wird insbesondere für kleinere Teams und bei zusätzlichen Nutzungsfällen wie Online-Formularen als teuer empfunden
- Nutzer berichten von Problemen mit Signaturen und einzelnen Formatierungsbeschränkungen
- Bei der Bearbeitung werden Schwierigkeiten mit Tabellen, Dokumentenabschnitten und Änderungen während der Zusammenarbeit genannt
Zielgruppe von PandaDoc
Sales-, Revenue- und Operations-Teams, die elektronische Signaturen mit Dokumentenerstellung, Angeboten, CPQ und CRM-gestützten Vertriebsprozessen verbinden möchten.
FP Sign
FP Sign ist die Signaturlösung von FP Digital Business Solutions und wird vollständig in Deutschland entwickelt und gehostet. Die Lösung konzentriert sich auf elektronische Signatur- und Freigabeprozesse und unterstützt EES, FES und QES sowie elektronische Siegel. Von einzelnen Signaturen bis zu mehrstufigen Prozessen mit mehreren Beteiligten lassen sich unterschiedliche Workflows innerhalb derselben Lösung abbilden. FP Sign verfügt außerdem über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI.
FP Sign vs. PandaDoc: Die wichtigsten Unterschiede
- Hosting und Datensouveränität: PandaDoc ist ein US Unternehmen und bietet eine EU Umgebung mit Serverstandort Frankfurt. Bestimmte Support und Transaktionsdaten werden laut PandaDoc dennoch in die USA übertragen. Zudem können US Anbieter unter bestimmten Voraussetzungen durch den CLOUD Act zur Herausgabe kontrollierter Daten verpflichtet werden, auch wenn diese in Europa gespeichert sind. FP Sign wird von einem deutschen Unternehmen betrieben und vollständig in Deutschland gehostet. Damit besteht nicht dieselbe unmittelbare CLOUD-Act-Exposition über einen US Anbieter, was besonders für Unternehmen mit strengen Datenschutz, Compliance und Audit Vorgaben relevant sein kann.
- Sicherheitsnachweise: PandaDoc weist unter anderem SOC 2 Type II aus. FP Sign setzt dagegen auf in Europa besonders relevante Sicherheitsstandards und ist nach ISO 27001 zertifiziert sowie nach dem C5-Kriterienkatalog des BSI testiert. Dabei werden zentrale Sicherheits- und Kontrollmechanismen des Cloud-Dienstes im Rahmen unabhängiger Prüfungen bewertet. Für IT, Compliance, Einkauf und Audit schafft das eine zusätzliche Grundlage für Risikobewertungen und interne Anbieterfreigaben.
- QES und Kosten: PandaDoc bietet die QES erst in Business und Enterprise für aktive kostenpflichtige Konten an und berechnet aktuell circa 4,30 € pro eindeutigem Unterzeichner. Bei FP Sign kann die QES bereits im kostenlosen 30-Tage-Testzugang genutzt werden und verursacht 1,50 € Fremdkosten pro Signatur. PandaDoc erlaubt die QES zudem derzeit nur direkt in Dokumenten, nicht in Vorlagen oder Formularen.
- Produktfokus: PandaDoc verbindet elektronische Signaturen mit einer umfangreichen Suite für Sales und Dokumentenautomatisierung inklusive CPQ, Deal Rooms, Formularen und CRM Funktionen. Das ist besonders für Vertriebsteams interessant. FP Sign konzentriert sich stärker auf Signatur, Genehmigungs- und Compliance-Prozesse und eignet sich damit für Unternehmen, die diese Prozesse abbilden möchten, ohne zusätzlich eine umfassende Sales-Plattform einzuführen.
- Integrationen und DATEV: PandaDoc bietet zahlreiche CRM und Sales Integrationen, wobei die Auswahl in der EU Umgebung aktuell eingeschränkt ist. FP Sign lässt sich über eine REST API in bestehende Systeme integrieren und bietet unter anderem Anbindungen an ELO ECM Suite, Microsoft SharePoint und DATEV DMS. Über den eigenen DATEV Connector können Dokumente und Stammdaten direkt aus DATEV DMS in den Signaturprozess übergeben und anschließend zurückgeführt werden. Gerade für Unternehmen mit etablierten DMS und DATEV Prozessen reduziert das manuelle Exporte, erneute Uploads und Medienbrüche.
So wird FP Sign auf OMR Reviews bewertet
- Nutzer beschreiben FP Sign mehrfach als unkompliziert und schnell verständlich
- Besonders im Arbeitsalltag spart die digitale Abwicklung Zeit, weil Dokumente nicht mehr ausgedruckt, unterschrieben und wieder eingescannt werden müssen
- Der Support wird ebenfalls häufig als schnell und lösungsorientiert gelobt
- Auch die deutsche Datenhaltung und das standortunabhängige Signieren werden von Nutzern geschätzt
Zielgruppe von FP Sign
Unternehmen mit hohen Anforderungen an Datensicherheit und regulatorische Compliance im DACH-Raum, darunter Steuerberatungen, Wirtschaftsprüfungen, Unternehmen aus Immobilienwirtschaft, Personalwesen und Logistik sowie Organisationen aus regulierten Bereichen wie Gesundheits- und Finanzwesen.
Docusign
Docusign ist international stark verbreitet und verbindet elektronische Signaturen mit einem Ökosystem aus über 1.000 Integrationen. Kunden können bestimmen, in welcher Region ihre elektronischen Dokumente gespeichert werden. Bei EU-Konten verbleiben die Dokumente laut Docusign in der jeweils zugewiesenen EU-Region, bestimmte Daten zu Konto und Transaktionen können allerdings auch regionsübergreifend verarbeitet werden. Personal, Standard und Business Pro beinhalten standardmäßig die EES. Für die FES ist der Kontakt zum Vertrieb erforderlich, die QES wird aktuell als kostenpflichtige Erweiterung ab 10 € pro Empfänger angeboten.
Die Bewertungen auf G2 zeigen mehrere wiederkehrende Kritikpunkte.
Das sagen Nutzer auf G2
- Nutzer empfinden die Preise als hoch und bemängeln zusätzliche Gebühren, durch die die tatsächlichen Gesamtkosten schwerer planbar werden
- Erweiterte Funktionen sind häufig an höhere Tarife gebunden und erfordern zum Teil zusätzliches technisches Know-how bei der Einrichtung
- Das Auffinden und Verwalten von Dokumenten über verschiedene Umschläge hinweg wird als umständlich beschrieben; auch verschobene Felder nach PDF-Uploads werden genannt
- Beim Kundenservice berichten Nutzer von langsamen Antworten und wenig persönlicher Betreuung sowie einer geringeren Unterstützungsqualität nach Vertragsabschluss
Zielgruppe von Docusign
International agierende Großunternehmen, die viele Dokumente signieren und bereits stark mit Salesforce oder Microsoft 365 arbeiten.
Adobe Acrobat Sign
Adobe Acrobat Sign ist Bestandteil der Adobe Document Cloud, eng verknüpft mit Acrobat Pro und Creative Cloud. Die Lösung deckt den kompletten Signaturprozess ab, rechtsgültig direkt im PDF-Workflow, mit Vorlagen, Massenversand und API-Automatisierungen sowie Anbindung an Systeme wie Microsoft 365 und Salesforce. Alle eIDAS-Niveaus sind grundsätzlich abgedeckt, EES und FES direkt im Produkt selbst. Die QES steht erst ab Acrobat Pro oder einer eigenen Sign-Solutions-Lizenz zur Verfügung, im Standard-Tarif fehlt sie komplett.
Mehrere Nutzerbewertungen auf der Plattform G2 zeigen im Alltag jedoch einige wiederkehrende Schwächen.
Das sagen Nutzer auf G2
- Eine als zu hoch empfundene Preisgestaltung, vor allem bei kleineren Teams und Organisationen
- Frustration durch die komplizierte Einrichtung fortgeschrittener Funktionen wie Workflows, Authentifizierungsoptionen oder Vorlagen
- Eine bei mehreren Dokumenten überladen wirkende Oberfläche mit zu vielen Klicks für einfache Anwendungsfälle
- Eingeschränkte Flexibilität bei Signiererfahrung, Branding und Signaturseiten im Vergleich zu anderen Anbietern
- Eine auf mobilen Geräten wenig intuitive App mit erschwertem Zugriff auf Navigation und Funktionen
Zielgruppe von Adobe Sign
Unternehmen, die bereits im Adobe Ökosystem arbeiten und PDF-intensive Workflows abbilden.
Skribble
Mit Sitz in der Schweiz positioniert sich Skribble als digitale Signaturlösung für den europäischen Markt. Das Hosting kann in der Schweiz oder seit September 2024 auch in Deutschland erfolgen; zum Einsatz kommen ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren. EES, FES und QES werden innerhalb derselben Plattform angeboten. Für die QES kooperiert Skribble unter anderem mit Swisscom Trust Services und ermöglicht dadurch Signaturen nach eIDAS sowie nach dem Schweizer ZertES-Standard. Im Starter-Tarif werden alle drei Signaturarten per Pay-per-Use abgerechnet. Ab dem Team-Tarif ist die EES unbegrenzt verfügbar, während FES und QES in Team und Pro aus einem gemeinsamen Jahreskontingent genutzt werden, das unternehmensweit eingesetzt werden kann.
Auf der Bewertungsplattform OMR Reviews nennen Nutzer einige wiederkehrende Schwächen.
Das sagen Nutzer auf OMR Reviews
- Die Identifizierung für höhere Signaturniveaus wird von einzelnen Nutzern als zusätzlicher Aufwand beschrieben
- Manche Bewertungen kritisieren eine teilweise umständliche Platzierung beziehungsweise Anpassung von Signaturen
- Bei anspruchsvolleren Workflows und Integrationen wünschen sich einige Nutzer noch weitere Optimierungen
Zielgruppe von Skribble
Unternehmen aus dem DACH-Raum, beispielsweise Banken, Versicherungen und HR-Abteilungen, die verschiedene Signaturniveaus über eine zentrale Lösung verwalten möchten.
Worauf sollten Sie bei der Wahl eines Anbieters für digitale Signatur Software achten?
Entscheidend sind insbesondere Compliance und Sicherheitsnachweise, Hosting und Datensouveränität, Integrationen, die benötigten Signaturniveaus, Skalierbarkeit sowie die tatsächlichen Kosten.
Bei sensiblen Dokumenten reicht es nicht aus, nur auf die Unterstützung der eIDAS-Signaturniveaus zu achten. Ebenso relevant ist, mit welchen unabhängigen Nachweisen ein Anbieter die Sicherheit seiner Cloud-Infrastruktur belegt.
PandaDoc weist unter anderem SOC 2 Type II sowie DSGVO- und eIDAS-Compliance aus. FP Sign ist nach ISO 27001 zertifiziert und verfügt über ein BSI-C5-Testat. Für Unternehmen mit hohen Audit- oder Sicherheitsanforderungen schaffen diese Nachweise eine zusätzliche Grundlage zur strukturierten Bewertung des Cloud-Dienstes.
Bei vertraulichen Vertragsdaten sind sowohl der Serverstandort als auch die Unternehmensstruktur des Anbieters relevant. Ein europäisches Rechenzentrum bedeutet nicht automatisch, dass sämtliche Daten ausschließlich in Europa verarbeitet werden.
PandaDoc bietet eine EU-Umgebung mit Serverstandort Frankfurt. Supportkommunikation und transaktionsbezogene Analysedaten werden laut PandaDoc jedoch unabhängig von der gewählten Region in die USA übertragen. FP Sign wird von einem deutschen Unternehmen betrieben und nutzt ausschließlich deutsche Server. Damit besteht nicht dieselbe unmittelbare CLOUD-Act-Exposition über einen US-Anbieter. Das ist vor allem für Unternehmen mit hohen Anforderungen an Datenschutz, Compliance und Datensouveränität relevant, weil sie so das Risiko reduzieren, dass ein ausländisches Rechtssystem die Herausgabe von Unternehmensdaten verlangen kann.
Eine E-Signatur-Lösung sollte sich möglichst in die Systeme integrieren lassen, in denen Dokumente ohnehin erstellt und verwaltet werden. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Anzahl der Integrationen, sondern ob die eigenen Kernsysteme unterstützt werden.
PandaDoc bietet zahlreiche CRM- und Sales-Integrationen. In der EU-Umgebung werden derzeit jedoch nur Salesforce, HubSpot und Dynamics 365 als Integrationen unterstützt. FP Sign bietet eine REST API und einen eigenen DATEV Connector. Über die API lassen sich Signaturprozesse direkt in bestehende DMS, ERP oder CRM Systeme integrieren. Der DATEV Connector ermöglicht zusätzlich, Dokumente und Stammdaten aus DATEV DMS an FP Sign zu übergeben und fertig signierte Dokumente anschließend wieder zurückzuführen. Gerade für Kanzleien, Steuerberatungen und Finanzabteilungen reduziert das manuelle Exporte, erneute Uploads und Medienbrüche und bindet die elektronische Signatur direkt in bestehende DATEV Prozesse ein.
Je nach Dokument und rechtlichen Anforderungen können EES, FES oder QES erforderlich sein. Unternehmen sollten deshalb nicht nur prüfen, ob ein Signaturniveau grundsätzlich angeboten wird, sondern auch, ab welchem Tarif und unter welchen Bedingungen es verfügbar ist.
PandaDoc unterstützt alle drei Stufen. Die QES ist jedoch erst für kostenpflichtige Business- und Enterprise-Konten verfügbar und kostet circa 4,30 € pro eindeutigem Unterzeichner. Bei FP Sign können EES, FES und QES bereits im kostenlosen 30-Tage-Testzugang erprobt werden. Für eine QES fallen bei FP Sign 1,50 € Fremdkosten pro Signatur an. Gerade bei regelmäßigem QES-Einsatz kann dieser Preisunterschied die laufenden Signaturkosten deutlich beeinflussen.
Eine Signaturlösung sollte sowohl einzelne Dokumente als auch Prozesse mit mehreren Abteilungen, Empfängern und Genehmigungsstufen abbilden können. Gleichzeitig sollte der Funktionsumfang zum tatsächlichen Anwendungsfall passen.
PandaDoc skaliert bis zu umfangreichen Enterprise-Prozessen mit CPQ, Workspaces und Dokumentenautomatisierung. FP Sign konzentriert sich stärker auf skalierbare Signatur- und Freigabeprozesse. Dokumente, Empfänger und Reihenfolgen lassen sich dabei flexibel konfigurieren, ohne zusätzlich eine komplette Sales-Suite einzuführen.
Neben den Lizenzkosten sollten Unternehmen variable Kosten für Signaturen, Identifizierung und Zusatzfunktionen berücksichtigen. Gerade bei regelmäßigem QES-Einsatz können diese einen relevanten Anteil der Gesamtkosten ausmachen.
PandaDoc verlangt bei jährlicher Abrechnung circa 16,40 € für Starter und circa 42,30 € für Business pro Nutzer und Monat. Eine QES kostet zusätzlich ca. 4,30 € pro eindeutigem Unterzeichner. FP Sign Business kostet 24,90 € pro Nutzer und Monat, für QES fallen 1,50 € Fremdkosten an.
Warum sich Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen für FP Sign entscheiden
Für Unternehmen, die vor allem sichere elektronische Signatur- und Freigabeprozesse benötigen, kombiniert FP Sign mehrere Merkmale, die besonders im regulierten DACH-Umfeld relevant sind.
FP Sign verfügt über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. Für Unternehmen mit hohen Sicherheits-, Compliance- und Audit-Anforderungen schafft das eine belastbarere Grundlage für die Risikobewertung und kann die interne Prüfung sowie Freigabe des Cloud-Anbieters durch IT, Compliance, Einkauf und Audit deutlich erleichtern.
FP Sign speichert Daten ausschließlich auf deutschen Servern. Für Unternehmen, deren interne Vorgaben neben DSGVO-Konformität ausdrücklich deutsche Datenhaltung oder einen deutschen Anbieter vorsehen, vereinfacht diese Struktur die Bewertung von Datenresidenz und Anbieterstandort.
EES, FES und QES können bei FP Sign bereits während des 30-tägigen Testzugangs genutzt werden. Unternehmen können dadurch auch Prozesse mit höheren Signaturniveaus vor dem Kauf praktisch testen. Für QES fallen 1,50 € Fremdkosten pro Signatur an.
Der FP Sign DATEV Connector integriert elektronische Signaturprozesse in DATEV DMS. Für Steuerberatungen, Wirtschaftsprüfungen und Finanzabteilungen ist das relevant, weil Dokumente innerhalb etablierter DATEV-Prozesse zur Signatur übergeben werden können, statt einen vollständig separaten Signaturprozess aufzubauen.
PandaDocs breiter Funktionsumfang ist ein Vorteil, wenn Sales-Dokumente, Angebote, CPQ und E-Signaturen gemeinsam abgebildet werden sollen. Wenn Sie primär sichere Signatur- und Genehmigungsprozesse benötigen, erhalten Sie mit FP Sign eine stärker darauf fokussierte Lösung. OMR-Nutzer heben dabei besonders Bedienung, deutsche Datenhaltung und Support hervor.
Häufig gestellte Fragen zum Vergleich digitaler Signatur-Software
Sie haben eine Frage? Vereinbaren Sie jetzt einen kurzen Termin. Unsere persönlichen Ansprechpartner beantworten gern alle Ihre Fragen.Zu den relevanten PandaDoc Alternativen zählen FP Sign, Docusign, Adobe Acrobat Sign und Skribble. Die Anbieter unterscheiden sich insbesondere bei Hosting, Signaturniveaus, Integrationen und Kosten. FP Sign eignet sich besonders für DACH-Unternehmen mit hohen Anforderungen an deutsche Datenhaltung, Compliance und sichere Signaturprozesse.
PandaDoc weist seine Preise in US-Dollar aus. Starter kostet bei jährlicher Abrechnung 19 $ pro Nutzer und Monat, Business 49 $. Das entspricht aktuell ca. 16,40 € beziehungsweise ca. 42,30 €. Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Tarif mit bis zu 60 Dokumenten pro Jahr.
Ja. PandaDoc bietet QES für aktive kostenpflichtige Business- und Enterprise-Konten an. Pro eindeutigem Unterzeichner wird ein QES-Credit für 5 $ benötigt, aktuell ca. 4,30 €. Die QES kann derzeit direkt in Dokumenten eingerichtet werden, nicht jedoch in PandaDoc-Vorlagen oder Formularen.
Ja. FP Sign ist eine deutsche Alternative zu PandaDoc mit Fokus auf elektronische Signatur- und Freigabeprozesse. Die Lösung wurde in Deutschland entwickelt, nutzt ausschließlich deutsche Server und unterstützt EES, FES und QES. Zusätzlich verfügt FP Sign über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI.
PandaDoc kombiniert E-Signaturen mit Dokumentenerstellung, Angeboten, CPQ und Sales-Automatisierung. FP Sign konzentriert sich stärker auf sichere Signatur- und Freigabeprozesse. Weitere Unterschiede sind die vollständig deutsche Datenhaltung, das BSI-C5-Testat, die Integration in das DATEV DMS und die Möglichkeit, EES, FES und QES bereits im 30-Tage-Testzugang zu nutzen.
Ja. Eine automatische vollständige Migration von PandaDoc zu FP Sign ist jedoch nicht als Standardfunktion vorgesehen. Nutzer, Vorlagen, Workflows und Integrationen müssen entsprechend neu eingerichtet werden. Vor dem Wechsel sollte deshalb geprüft werden, welche PandaDoc Funktionen tatsächlich genutzt werden und welche Prozesse künftig in FP Sign abgebildet werden sollen.
Der Aufwand hängt vor allem von Nutzern, Vorlagen, Workflows und bestehenden Integrationen ab. Einfache Signaturprozesse lassen sich schneller neu aufsetzen als komplexe PandaDoc Setups mit CRM oder CPQ. Bestehende abgeschlossene Dokumente sollten vor dem Wechsel entsprechend den eigenen Aufbewahrungsanforderungen exportiert und archiviert werden.
Ja. Nach der eIDAS-Verordnung darf einer elektronischen Signatur die Rechtswirkung nicht allein deshalb abgesprochen werden, weil sie elektronisch ist. Eine QES besitzt die gleiche Rechtswirkung wie eine handschriftliche Unterschrift. Welches Signaturniveau erforderlich ist, hängt jedoch vom jeweiligen Vorgang und möglichen gesetzlichen Formvorschriften ab.
