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Dropbox Sign Alternative: 5 E-Signatur-Tools im Vergleich

Dropbox Sign, früher HelloSign, ist vor allem für Unternehmen und Einzelpersonen interessant, die unkomplizierte elektronische Signaturen und Integrationen in verbreitete Produktivitäts- und CRM-Systeme benötigen.

Digitale Signatur Anbieter Vergleich 2026

Zu den relevanten Dropbox-Sign-Alternativen gehören FP Sign, Docusign, Adobe Acrobat Sign und Youtrust. Die Anbieter unterscheiden sich vor allem bei Hosting, Signaturniveaus, Compliance, Integrationen und Kosten.

Dropbox Sign

FP Sign

Docusign

Adobe Sign

Youtrust

Anbieter & Hosting
Hauptsitz
USA
Deutschland
USA
USA
Frankreich
Hosting
Standardregion USA. EU-Datenresidenz nur für Premium-Pläne verfügbar.
Vollständig in Deutschland
US-Unternehmen, EU-Region je nach Rechnungsadresse oder Vertriebskontakt
US-Unternehmen, EU-Rechenzentren optional
Ausschließlich Frankreich
Preise & Signaturniveaus
Preismodell
Free 0 €, Essentials ab 13 € pro Monat, Standard ab 24 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung, Premium individuell
Free 0 € (1 Nutzer, 30 Tage), Business 24,90 € pro Monat pro Nutzer, Enterprise Light ab 242 € pro Monat ab 20 Nutzern
Personal 9 €, Standard 23 €, Business Pro 38 € pro Nutzer und Monat, QES als separates Add-on buchbar
Standard 16,80 €, Pro 23,99 €, Studio 30,24 € pro Lizenz und Monat
Free 0 €, One 9 €, Plus 23 €, Pro 38 € pro Nutzer und Monat
EES
Free: 3 Signaturanfragen pro Monat und unbegrenzte Selbstsignaturen, in den kostenpflichtigen Plänen unbegrenzte Signaturanfragen
Ab dem Free-Tarif enthalten
In allen drei Standardplänen enthalten
In allen Lizenzmodellen enthalten
Ab dem Free-Tarif enthalten mit 2 Signaturanfragen pro Monat, ab dem One-Tarif 10 pro Monat, ab Plus unbegrenzt
FES
Über eID als kostenpflichtiges Add-on im API-Premium-Abo verfügbar
Ab dem Free-Tarif enthalten
In Personal, Standard und Business Pro nicht standardmäßig enthalten; auf Anfrage über den Vertrieb verfügbar. In erweiterten Plänen inklusive.
In allen Lizenzmodellen enthalten
Ab dem Plus-Tarif als kostenpflichtiges Add-on verfügbar
QES
Über eID als kostenpflichtiges Add-on im API-Premium-Abo verfügbar, Preis auf Anfrage
Ab dem Free-Tarif nutzbar, 1,50 € pro Signatur über FP Sign abgerechnet
In Personal, Standard und Business Pro als kostenpflichtiges Add-on für aktuell 10 € pro Empfänger verfügbar; in erweiterten Plänen individuelle Konditionen
Ab Acrobat Pro oder einer dedizierten Sign-Solutions-Lizenz verfügbar
Ab dem Plus-Tarif als kostenpflichtiges Add-on buchbar, ab 10 € pro QES
Zielgruppe
Zielgruppe
Einzelpersonen und Unternehmen mit einfachen bis mittleren E-Signatur-Prozessen sowie Bedarf an Dropbox-, CRM- oder Produktivitätsintegrationen
Unternehmen mit höchstem Standard der Datensicherheit und KRITIS-Unternehmen im DACH-Raum
Große internationale Unternehmen
Adobe Ökosystem, hohe PDF-Volumen
KMU im europäischen Markt

Alle genannten Preise sind Nettopreise, die gesetzliche Umsatzsteuer wird zusätzlich berechnet.
Für eine qualifizierte elektronische Signatur ist grundsätzlich eine Identitätsprüfung erforderlich. Wie diese durchgeführt und abgerechnet wird, unterscheidet sich je nach Anbieter und Identifizierungsverfahren.

Genutzte Quellen:

https://sign.dropbox.com/products/dropbox-sign/pricing
https://youtrust.com/pricing-application
https://www.adobe.com/de/acrobat/pricing/business.html
https://ecom.docusign.com/de-DE/plans-and-pricing/esignature


Stand: 08/2026

 

Welche Dropbox Sign Alternative ist die beste?

Für Unternehmen im DACH-Raum mit hohen Anforderungen an Datensicherheit, Compliance und deutsche Datenhaltung ist FP Sign besonders interessant. Die Lösung wird vollständig in Deutschland entwickelt und gehostet, unterstützt EES, FES und QES, verfügt über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI und bietet Integrationen in Systeme wie DATEV DMS, ELO ECM Suite und Microsoft SharePoint. Docusign eignet sich eher für international aufgestellte Großunternehmen, Adobe Acrobat Sign für bestehende Adobe-Umgebungen und Youtrust für europäische KMU mit eher einfachen Signaturprozessen.

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Dropbox Sign Alternativen im Detail

Dropbox Sign

Dropbox Sign ist die E-Signatur-Lösung des US-Unternehmens Dropbox und war bis 2022 unter dem Namen HelloSign bekannt. Die Plattform bietet Signaturanfragen, Vorlagen, Erinnerungen, Prüfprotokolle, Teamfunktionen sowie Integrationen in verbreitete Cloud- und CRM-Systeme. Im kostenlosen Paket sind drei Signaturanfragen pro Monat möglich, kostenpflichtige Pläne bieten unbegrenzte Signaturanfragen.

Die Standardregion für Dropbox Sign ist die USA. EU-Datenresidenz ist erst in Premium verfügbar. Ruhende Dokumente und Signaturen können dann in der EU gespeichert werden, während der Bearbeitung, dem Versand und der Unterzeichnung werden temporäre Kopien jedoch weiterhin auf US-Servern verarbeitet.

FES und QES sind über die eID-Funktion verfügbar, die als kostenpflichtiges Add-on zum API-Premium-Abo angeboten wird.

Auf G2 zeigen mehrere Nutzerbewertungen ähnliche, wiederkehrende Schwachstellen im Alltagsgebrauch.

Das sagen Nutzer auf G2

  • Bei mehreren parallelen Dokumenten empfinden einige Nutzer die Verwaltung und Übersicht als umständlich.
  • Teilweise werden begrenzte Anpassungsmöglichkeiten für komplexere Dokumenten- und Branding-Anforderungen genannt.
  • Einzelne Nutzer berichten von verzögerten Signatur-E-Mails oder davon, dass diese im Spam-Ordner landen.
  • Bei vielen gleichzeitig laufenden Signaturanfragen wird die Nachverfolgung offener und abgeschlossener Unterschriften teilweise als unübersichtlich beschrieben.

Zielgruppe von Dropbox Sign

Einzelpersonen sowie kleine und mittlere Teams, die unkomplizierte E-Signaturen und Integrationen in verbreitete Cloud-, CRM- oder Produktivitätssysteme benötigen.

FP Sign

FP Sign wird vollständig in Deutschland entwickelt und gehostet und unterstützt EES, FES und QES sowie mehrstufige Signatur- und Freigabeprozesse. Zusätzlich verfügt die Lösung über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI und lässt sich über eine REST-API sowie eigene Connectoren in bestehende Unternehmenssysteme integrieren.

FP Sign vs. Dropbox Sign: Die wichtigsten Unterschiede

  • Hosting und Datensouveränität: Dropbox Sign ist ein US-Anbieter. Auch bei EU-Datenresidenz kann der CLOUD Act unter bestimmten Voraussetzungen die Herausgabe von Daten verlangen, unabhängig vom Speicherort. FP Sign wird dagegen von einem deutschen Unternehmen betrieben und vollständig in Deutschland gehostet. Für Unternehmen mit hohen Datenschutz-, Compliance- und Audit-Anforderungen reduziert das die unmittelbare Exposition gegenüber US-rechtlichen Herausgabeanordnungen und kann interne Risikoanalysen sowie Anbieterfreigaben vereinfachen.
  • Sicherheitsnachweise: Dropbox Sign ist nach ISO 27001 zertifiziert und verfügt über einen SOC-2-Type-II-Bericht. FP Sign ist ebenfalls nach ISO 27001 zertifiziert und bietet zusätzlich ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. Gerade für IT, Compliance und Audit schafft das eine zusätzliche Grundlage, um die Sicherheit eines Cloud-Anbieters strukturiert zu bewerten.
  • FES und QES: Bei Dropbox Sign sind FES und QES über ein kostenpflichtiges eID-Add-on zum API-Premium-Abo verfügbar. FP Sign stellt EES, FES und QES bereits im kostenlosen 30-Tage-Testzugang bereit. Unternehmen können dadurch auch höhere Signaturniveaus testen, bevor sie sich für einen kostenpflichtigen Tarif entscheiden.
  • Integrationen und DATEV: Dropbox Sign bietet unter anderem Integrationen mit Dropbox, Google Drive, Salesforce und HubSpot. FP Sign ergänzt seine REST-API um Anbindungen an DATEV DMS, ELO ECM Suite und Microsoft SharePoint. Der DATEV-Connector bindet Signaturen direkt in bestehende DATEV-Prozesse ein und reduziert dadurch manuelle Exporte, Uploads und Medienbrüche.
  • Produktfokus: Dropbox Sign ist vor allem auf unkomplizierte E-Signaturen und SaaS-Integrationen ausgerichtet. FP Sign konzentriert sich stärker auf Signatur-, Freigabe- und Compliance-Prozesse. Das ist besonders für Unternehmen relevant, die mehrere Beteiligte, Genehmigungsstufen oder bestehende DMS- und Unternehmenssysteme in ihre Signaturprozesse einbinden möchten.

So wird FP Sign auf OMR Reviews bewertet

  • Mehrere Nutzer heben hervor, dass sie sich schnell in FP Sign zurechtfinden und ohne großen Schulungsaufwand starten können
  • Ein weiterer häufig genannter Vorteil sind kürzere Vertrags- und Freigabeprozesse
  • Auch der Kundenservice wird in mehreren Bewertungen als schnell und kompetent beschrieben
  • Nutzer schätzen zudem die deutsche Datenhaltung und die flexible Nutzung im Büro oder unterwegs

Zielgruppe von FP Sign

Unternehmen im DACH-Raum mit hohen Anforderungen an Datensicherheit und regulatorische Compliance, darunter Steuerberatungen, Wirtschaftsprüfungen, Unternehmen aus Immobilienwirtschaft, Personalwesen und Logistik sowie Organisationen aus regulierten Bereichen wie Gesundheits- und Finanzwesen.

Docusign

Docusign verfügt über eine globale Infrastruktur und mehr als 1.000 verfügbare Integrationen. Unternehmen können ihre elektronischen Dokumente einer bestimmten Speicherregion zuordnen. Bei EU-Konten verbleiben die eigentlichen Dokumente laut Anbieter in der jeweiligen EU-Region, wobei ausgewählte Konto- und Transaktionsdaten auch außerhalb dieser Region verarbeitet werden können. In Personal, Standard und Business Pro ist die EES enthalten. Die FES ist über den Vertrieb erhältlich, während Docusign die QES derzeit als kostenpflichtiges Add-on ab 10 € je Empfänger anbietet.

Auf G2 finden sich mehrere wiederkehrende Kritikpunkte aus dem Arbeitsalltag.

Das sagen Nutzer auf G2

  • Die Preisgestaltung gilt als vergleichsweise hoch und wird aufgrund zusätzlicher Gebühren teilweise als schwer überschaubar beschrieben
  • Wer weiterführende Funktionen benötigt, muss häufig auf höhere Tarife zurückgreifen und zusätzlichen Aufwand bei Konfiguration und Einrichtung einplanen
  • Dokumente über mehrere Umschläge hinweg zu verwalten und wiederzufinden, wird als wenig intuitiv bewertet; zudem werden gelegentliche Formatierungsfehler bei hochgeladenen PDFs genannt
  • Nutzer kritisieren außerdem langsame Reaktionszeiten sowie einen wenig persönlichen Support, der nach Vertragsabschluss an Qualität verlieren kann

Zielgruppe von Docusign

Große internationale Organisationen mit hohen Dokumentenvolumina und bestehenden Integrationen zu Salesforce oder Microsoft 365.

Adobe Acrobat Sign

Adobe Acrobat Sign zählt zur Adobe Document Cloud und ist eng an Acrobat Pro sowie Creative Cloud angebunden. Wer damit arbeitet, kann Dokumente rechtsgültig direkt aus dem PDF-Workflow heraus signieren lassen, mit Vorlagen, Massenversand, API-Automatisierung und Anbindung an Microsoft 365 oder Salesforce. Alle drei eIDAS-Niveaus werden grundsätzlich unterstützt, EES und FES sind fester Bestandteil des Produkts. Die QES ist erst ab Acrobat Pro oder einer dedizierten Sign-Solutions-Lizenz nutzbar und im Standard-Tarif nicht verfügbar.

Auf G2 zeigen mehrere Nutzerbewertungen ähnliche, wiederkehrende Schwachstellen im Alltagsgebrauch.

Das sagen Nutzer auf G2

  • Die Preisgestaltung wird besonders bei kleineren Teams und Organisationen als zu hoch empfunden
  • Die aufwendige Einrichtung fortgeschrittener Funktionen wie Workflows, Authentifizierungsoptionen und Vorlagen
  • Eine bei mehreren gleichzeitig laufenden Dokumenten überladene, für einfache Fälle zu unternehmenslastige Oberfläche
  • Eine wenig flexible Signiererfahrung, mit eingeschränktem Branding und Signaturseiten-Optionen
  • Eine auf mobilen Geräten wenig intuitive App mit erschwerter Navigation

Zielgruppe von Adobe Sign

Unternehmen, die bereits im Adobe Ökosystem arbeiten und PDF-intensive Workflows abbilden.

Youtrust

Youtrust ist ein französischer Anbieter für elektronische Signaturen, der zuvor unter dem Namen Yousign auftrat und sich insbesondere auf den europäischen Markt konzentriert. Das Hosting findet ausschließlich in Frankreich statt. Als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter nach eIDAS ermöglicht Youtrust EES, FES und QES direkt innerhalb der eigenen Lösung. Für die QES ist zuvor eine digitale Identitätsprüfung erforderlich. Die EES steht bereits im Free-Tarif bereit und ist ab Plus unbegrenzt nutzbar. Die FES lässt sich ab Plus im Jahresabo kostenpflichtig ergänzen. Auch die QES ist eine Zusatzoption und wird abhängig von Abrechnung und Menge ab 10 € pro Signatur angeboten.

Mehrere Bewertungen auf Trustpilot nennen wiederkehrende Schwachstellen im Alltagsgebrauch.

Das sagen Nutzer auf Trustpilot

  • Die Bearbeitung von Kündigungen wird als unzuverlässig beschrieben und kann zu unerwünschten Vertragsverlängerungen führen
  • Der Support wird insbesondere bei akuten Problemen als langsam wahrgenommen
  • Nutzer berichten von langen Identitätsprüfungen, bei denen der aktuelle Bearbeitungsstand nicht immer nachvollziehbar ist
  • Außerdem werden technische Schwierigkeiten beim Login sowie bei Signatur- und Verifizierungsprozessen erwähnt

Zielgruppe von Youtrust

KMU in Europa, die eine digitale Signaturlösung für einfache Anforderungen suchen.

Worauf sollten Sie bei der Wahl eines Anbieters für digitale Signatur Software achten?

Für eine langfristige Anbieterentscheidung sind insbesondere Compliance und Sicherheitsnachweise, Hosting und Datensouveränität, Integrationen, die benötigten Signaturniveaus, Skalierbarkeit und die tatsächlichen Kosten relevant.

Compliance & Sicherheitsnachweise

Bei sensiblen Vertrags- und Unternehmensdaten ist neben der eIDAS-Konformität entscheidend, wie ein Anbieter die Sicherheit seines Cloud-Dienstes nachweist. Zertifizierungen und Prüfberichte können IT-, Compliance- und Einkaufsverantwortlichen helfen, Sicherheitsmaßnahmen und Risiken eines Anbieters strukturiert zu bewerten.

Dropbox Sign ist nach ISO 27001 zertifiziert und verfügt über einen SOC-2-Type-II-Bericht. FP Sign ist ebenfalls nach ISO 27001 zertifiziert und verfügt zusätzlich über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. Dieses ist speziell auf die Sicherheit von Cloud-Diensten ausgerichtet und prüft unter anderem deren technische und organisatorische Kontrollmechanismen. Für Unternehmen mit hohen Compliance-, Audit- und Sicherheitsanforderungen schafft das eine zusätzliche, strukturierte Grundlage für die Risikobewertung und interne Freigabe eines Cloud-Anbieters.

Hosting und Datensouveränität Bei vertraulichen Dokumenten sollte nicht nur betrachtet werden, ob ein Anbieter grundsätzlich EU-Hosting ermöglicht. Ebenso relevant ist, welche Daten tatsächlich regional gespeichert werden, wann Daten außerhalb der gewählten Region verarbeitet werden und ab welchem Tarif eine bestimmte Datenresidenz verfügbar ist.

Bei Dropbox Sign sind die USA die Standardregion. Eine EU-Datenresidenz ist erst in Premium verfügbar. Zusätzlich sollte bei einem US-Anbieter auch die rechtliche Anbieterstruktur berücksichtigt werden, da der CLOUD Act unter bestimmten Voraussetzungen eine Herausgabe von Daten verlangen kann, unabhängig vom Speicherort. FP Sign wird dagegen von einem deutschen Unternehmen betrieben und vollständig in Deutschland gehostet. Für Unternehmen mit hohen Datenschutz- und Compliance-Anforderungen kann das die Risikobewertung und interne Anbieterfreigabe vereinfachen.
Integrationen Eine E-Signatur-Lösung sollte sich möglichst in die Systeme integrieren lassen, in denen Dokumente bereits erstellt und verwaltet werden. Entscheidend ist deshalb nicht nur die Anzahl vorhandener Integrationen, sondern ob die für das eigene Unternehmen zentralen CRM-, ERP- oder DMS-Systeme unterstützt werden.

Dropbox Sign bietet zahlreiche Standardintegrationen und eine eigene API. FP Sign bietet darüber hinaus Anbindungen an Systeme, die Dropbox Sign aktuell nicht als direkte Integrationen aufführt, darunter DATEV DMS, ELO ECM Suite und Microsoft SharePoint. Besonders der DATEV-Connector reduziert für Kanzleien und Finanzabteilungen manuelle Exporte, Uploads und Medienbrüche.
Signaturniveaus Je nach Dokument und rechtlichen Anforderungen können EES, FES oder QES erforderlich sein. Unternehmen sollten deshalb nicht nur prüfen, welche Signaturniveaus ein Anbieter technisch unterstützt, sondern auch, in welchen Tarifen sie verfügbar sind und welche zusätzlichen Module dafür benötigt werden.

Dropbox Sign deckt FES und QES über die eID-Funktion ab. Diese ist laut Dropbox als kostenpflichtiges Add-on im API-Premium-Abo erhältlich. Bei FP Sign können EES, FES und QES bereits während des kostenlosen 30-Tage-Testzugangs genutzt werden. Dadurch lassen sich auch Anwendungsfälle mit höheren Signaturniveaus vor einer kostenpflichtigen Einführung praktisch erproben.
Skalierbarkeit Eine digitale Signatur Software sollte nicht nur einzelne Unterschriften abbilden, sondern mit wachsenden Nutzerzahlen, mehreren Beteiligten und komplexeren Genehmigungsprozessen umgehen können. Relevant ist außerdem, ob sich Signaturprozesse später automatisieren und in andere Systeme integrieren lassen.

Dropbox Sign reicht vom kostenlosen Einstieg über Essentials und Standard bis zu Premium sowie einer separaten API-Lösung. FP Sign deckt ebenfalls einzelne Nutzer bis zu Enterprise-Szenarien ab und ermöglicht mehrstufige Signatur- und Freigabeprozesse. Über die REST-API können Vorgänge zudem automatisiert aus bestehenden Unternehmenssystemen gestartet und abgeschlossene Dokumente wieder zurückgeführt werden.
Kostenmodell Neben den monatlichen Lizenzkosten sollten Unternehmen prüfen, welche Signaturniveaus und Funktionen bereits im Grundpreis enthalten sind und welche als kostenpflichtige Zusatzoption gebucht werden müssen. Besonders bei häufigen FES- oder QES-Prozessen können variable Kosten das tatsächliche Gesamtbudget deutlich beeinflussen.

Dropbox Sign startet auf der deutschen Produktseite aktuell bei 13 € pro Monat für Essentials und 24 € pro Nutzer und Monat für Standard bei jährlicher Abrechnung. Premium wird individuell angeboten. Für FES und QES ist das zusätzliche eID-Modul im API-Premium-Abo erforderlich. FP Sign Business kostet 24,90 € pro Nutzer und Monat, für die QES weist FP Sign 1,50 € Fremdkosten pro Signatur aus.

Warum sich viele Unternehmen in regulierten Branchen für FP Sign entscheiden

Für Unternehmen, die vor allem sichere elektronische Signatur- und Freigabeprozesse benötigen, kombiniert FP Sign mehrere Merkmale, die insbesondere im regulierten DACH-Umfeld relevant sind.

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Vollständig in Deutschland entwickelt und gehostet

FP Sign wird von der deutschen FP Digital Business Solutions GmbH entwickelt und vollständig in Deutschland gehostet. Bei Dropbox Sign ist dagegen die Standardregion die USA, und auch bei aktivierter EU-Datenresidenz werden Dokumente während der Verarbeitung temporär auf US-Servern verarbeitet.

Für Unternehmen, deren Compliance- oder Beschaffungsvorgaben eine deutsche Anbieter- und Hostingstruktur bevorzugen, schafft FP Sign damit eine klarere Grundlage für Datenresidenz und interne Anbieterfreigaben.

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C5-Testat für Cloud-Sicherheit

FP Sign verfügt über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. C5 betrachtet gezielt die Informationssicherheit von Cloud-Diensten und schafft eine strukturierte Grundlage, um Sicherheitsmaßnahmen und Cloud-Risiken zu bewerten.

Für Verantwortliche in IT, Compliance, Einkauf und Audit kann das die Sicherheitsbewertung eines Cloud-Anbieters unterstützen. Das BSI stellt hierfür selbst einen Leitfaden zur systematischen Auswertung von C5-Prüfberichten bereit.

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FES und QES bereits im kostenlosen Testzugang

Bei FP Sign können EES, FES und QES bereits während des kostenlosen 30-Tage-Testzugangs genutzt werden. Unternehmen können dadurch vor einer Einführung prüfen, wie unterschiedliche Signaturniveaus in ihren eigenen Prozessen funktionieren.

Bei Dropbox Sign setzt der dokumentierte Zugang zu FES und QES über eID dagegen das kostenpflichtige Add-on zum API-Premium-Abo voraus.

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Integrationen in DATEV, ELO und Microsoft SharePoint

FP Sign bietet neben seiner REST-API fertige Anbindungen an DATEV DMS, ELO ECM Suite und Microsoft SharePoint. Dadurch lassen sich Signaturprozesse direkt in bestehende Dokumenten- und Unternehmenssysteme integrieren.

Der DATEV-Connector ermöglicht beispielsweise, Dokumente direkt aus DATEV in den Signaturprozess zu übergeben und anschließend wieder zurückzuführen. Das reduziert manuelle Exporte, erneute Uploads und Medienbrüche.

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Flexible Signatur- und Freigabeprozesse

FP Sign ist nicht nur auf einzelne Unterschriften ausgelegt. Dokumente, Empfänger und Reihenfolgen lassen sich innerhalb eines Signaturprozesses konfigurieren, zusätzlich können Workflows über die REST-API automatisiert aus bestehenden Systemen gestartet werden.

Dadurch eignet sich die Lösung sowohl für einzelne Fachbereiche als auch für umfangreichere unternehmensweite Signatur- und Genehmigungsprozesse.

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Einfache Bedienung und deutschsprachiger Support

Hohe Sicherheits- und Compliance-Anforderungen müssen nicht zwangsläufig zu komplizierten Signaturprozessen führen. Aktuelle OMR-Bewertungen heben bei FP Sign insbesondere die intuitive Bedienung, schnelle Einrichtung, geringen Schulungsaufwand und den schnellen, lösungsorientierten Support hervor.

Gerade bei größeren Rollouts kann eine einfache Nutzung entscheidend dafür sein, dass digitale Signaturprozesse im Arbeitsalltag tatsächlich angenommen werden.

Häufig gestellte Fragen zum Vergleich digitaler Signatur-Software

Sie haben eine Frage? Vereinbaren Sie jetzt einen kurzen Termin. Unsere persönlichen Ansprechpartner beantworten gern alle Ihre Fragen.
Welche Alternativen zu Dropbox Sign gibt es?

Zu den relevanten Dropbox Sign Alternativen gehören FP Sign, Docusign, Adobe Acrobat Sign und Youtrust. Die Anbieter unterscheiden sich insbesondere bei Hosting, Signaturniveaus, Integrationen, Sicherheitsnachweisen und Kosten. FP Sign ist besonders für DACH-Unternehmen mit hohen Anforderungen an deutsche Datenhaltung, Compliance und Signatur- und Freigabeprozesse interessant.

Ist HelloSign dasselbe wie Dropbox Sign?

Ja. HelloSign wurde 2022 in Dropbox Sign umbenannt. Auch die frühere HelloSign API trägt heute den Namen Dropbox Sign API. Bestehende Konten und Integrationen wurden durch die Namensänderung nicht grundsätzlich ersetzt. Wer heute nach einer HelloSign Alternative sucht, sucht damit faktisch nach einer Alternative zu Dropbox Sign.

Was kostet Dropbox Sign?

Dropbox Sign bietet einen kostenlosen Tarif mit drei Signaturanfragen pro Monat und unbegrenzten Selbstsignaturen. Auf der deutschen Produktseite startet Essentials aktuell bei 13 € pro Monat, Standard bei 24 € pro Nutzer und Monat bei jährlicher Abrechnung. Für Premium erstellt Dropbox ein individuelles Angebot.

Unterstützt Dropbox Sign FES und QES?

Ja. Dropbox Sign unterstützt über seine eID-Funktion sowohl fortgeschrittene als auch qualifizierte elektronische Signaturen nach eIDAS. Laut aktuellem Dropbox Help Center ist eID als kostenpflichtiges Add-on im Dropbox Sign API-Premium-Abo erhältlich. Für die Identifizierung arbeitet Dropbox Sign mit qualifizierten Vertrauensdiensteanbietern zusammen.

Gibt es eine deutsche Alternative zu Dropbox Sign?

Ja. FP Sign ist eine deutsche Alternative zu Dropbox Sign und wird vollständig in Deutschland entwickelt und gehostet. Die Lösung unterstützt EES, FES und QES, verfügt über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI und bietet Integrationen in DACH-relevante Systeme wie DATEV DMS und ELO ECM Suite.

Kann ich von Dropbox Sign zu FP Sign wechseln?

Ja. Eine automatische vollständige 1:1-Migration von Dropbox Sign zu FP Sign sollte jedoch nicht vorausgesetzt werden. Nutzer, Vorlagen, Workflows und Integrationen müssen entsprechend dem bisherigen Setup neu eingerichtet oder angebunden werden. Vor dem Wechsel sollte deshalb geprüft werden, welche Dropbox-Sign-Funktionen tatsächlich genutzt werden und welche Prozesse künftig in FP Sign abgebildet werden sollen.

Wie aufwändig ist die Migration von Dropbox Sign zu FP Sign?

Der Aufwand hängt vor allem von der Anzahl der Nutzer, Vorlagen, Signaturprozesse und bestehenden Integrationen ab. Einfache Signatur-Workflows lassen sich schneller neu aufsetzen als tief integrierte API-Prozesse. Bereits abgeschlossene Dokumente sollten vor dem Wechsel entsprechend den eigenen Aufbewahrungsanforderungen exportiert und archiviert werden.

Was bedeutet eIDAS bei elektronischen Signaturen?

eIDAS ist der EU-weite Rechtsrahmen für elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste. Dazu gehören neben elektronischen Signaturen auch elektronische Siegel, Zeitstempel, elektronische Einschreiben, Website-Zertifikate und weitere Vertrauensdienste. Mit eIDAS 2.0 wurde der Rahmen unter anderem um die European Digital Identity Wallet sowie zusätzliche Vertrauensdienste wie elektronische Attributsbescheinigungen und elektronische Archivierung erweitert. Für elektronische Signaturen unterscheidet eIDAS zwischen EES, FES und QES.

Sind elektronische Signaturen rechtsgültig?

Ja. Nach eIDAS darf einer elektronischen Signatur die Rechtswirkung nicht allein deshalb abgesprochen werden, weil sie elektronisch vorliegt. Welches Signaturniveau im konkreten Fall erforderlich ist, hängt jedoch vom Vorgang und möglichen gesetzlichen Formvorschriften ab. Die QES besitzt innerhalb der EU die gleiche Rechtswirkung wie eine handschriftliche Unterschrift.