Flixcheck Alternative: 5 E-Signatur-Tools im Vergleich
Flixcheck ist eine deutsche Plattform für digitale Kundenkommunikation, die Online-Formulare, Datenerfassung, E-Signaturen und den Versand über Kanäle wie E-Mail und SMS miteinander verbindet. Damit unterscheidet sich Flixcheck im Produktfokus deutlich von klassischen E-Signatur-Lösungen, die stärker auf Signatur-, Freigabe- und Vertragsprozesse ausgerichtet sind.
Digitale Signatur Anbieter Vergleich 2026
Zu den relevanten Flixcheck Alternativen gehören FP Sign, Docusign, Adobe Acrobat Sign und Youtrust. FP Sign ist besonders für Unternehmen im DACH-Raum interessant, die EES, FES und QES mit einem BSI-C5-Testat, ausschließlich deutschem Hosting und direkten Integrationen in DMS- und Unternehmenssysteme verbinden möchten.
Flixcheck
FP Sign
Docusign
Adobe Sign
Youtrust
Alle genannten Preise sind Nettopreise, die gesetzliche Umsatzsteuer wird zusätzlich berechnet.
Für eine qualifizierte elektronische Signatur ist grundsätzlich eine Identitätsprüfung erforderlich. Wie diese durchgeführt und abgerechnet wird, unterscheidet sich je nach Anbieter und Identifizierungsverfahren.
Genutzte Quellen:
https://www.flixcheck.de/preise/https://youtrust.com/pricing-application
https://www.adobe.com/de/acrobat/pricing/business.html
https://ecom.docusign.com/de-DE/plans-and-pricing/esignature
Stand: 08/2026
Welche Flixcheck Alternative passt zu welchem Unternehmen?
Flixcheck eignet sich besonders für Unternehmen, die Online-Formulare, Datenerfassung, Kundenkommunikation und elektronische Signaturen auf einer Plattform verbinden möchten. FP Sign ist dagegen besonders für DACH-Unternehmen interessant, bei denen Signatur-, Freigabe- und Compliance-Prozesse selbst im Mittelpunkt stehen. Mit EES, FES und QES, vollständig deutschem Hosting, ISO 27001, einem zusätzlichen C5-Testat und direkten Integrationen in zahlreiche DMS- und Unternehmenssysteme bietet FP Sign hierfür eine besonders starke Kombination. Docusign eignet sich eher für internationale Großunternehmen, Adobe Acrobat Sign für Adobe-Umgebungen und Youtrust für europäische KMU.
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Flixcheck Alternativen im Detail
Flixcheck
Flixcheck ist eine deutsche Plattform für digitale Kundenkommunikation mit Sitz in Essen. Im Zentrum stehen sogenannte Checks, über die Unternehmen Online-Formulare, Dokumente, Datei-Uploads, Kundendaten und elektronische Unterschriften anfordern können. Die Vorgänge können unter anderem per E-Mail, SMS, Messenger oder Website-Integration bereitgestellt werden. Damit ist Flixcheck deutlich breiter auf Kundendialog und Datenerfassung ausgerichtet als eine klassische E-Signatur-Software.
Die Daten werden ausschließlich in deutschen Rechenzentren verarbeitet und gespeichert. Flixcheck ist nach ISO 27001 zertifiziert und unterstützt laut aktuellen Anbieterangaben EES, FES und QES. Die EES ist im Starter-Tarif enthalten, die FES ab Professional. Für die QES weist die öffentliche Preisübersicht aktuell keinen konkreten Standardtarif oder Preis aus.
Für Integrationen bietet Flixcheck eine REST-API, Webhooks sowie Anbindungen an CRM- und ERP-Systeme. Umfangreichere API-Integrationen sind dabei insbesondere im Enterprise-Tarif vorgesehen.
Aus Nutzerbewertungen auf OMR Reviews lassen sich vor allem bei komplexeren Checks, der individuellen Anpassung und den Kosten wiederkehrende Kritikpunkte ableiten.
Das sagen Nutzer auf OMR Reviews
- Bei komplexeren Checks und langen Vorlagen wird die Navigation teilweise als unübersichtlich und zeitaufwändig beschrieben.
- Einige Nutzer wünschen sich mehr Flexibilität bei der Erstellung und Anpassung von Vorlagen, etwa beim Kopieren von Elementen oder Blöcken.
- Mehrere Bewertungen nennen einen gewissen Einarbeitungsaufwand, insbesondere bei komplexeren Abhängigkeiten und individuellen Anforderungen.
- Die Kosten werden teilweise als vergleichsweise hoch empfunden, vor allem wenn zusätzliche Funktionen oder höhere Signaturniveaus nur über Add-ons verfügbar sind.
Zielgruppe von Flixcheck
Unternehmen mit hohem Aufkommen an digitaler Kundenkommunikation, Online-Formularen und strukturierten Datenabfragen, beispielsweise Versicherungen, Finanzdienstleister, Energieversorger, Immobilienunternehmen, Steuerkanzleien oder das Gesundheitswesen.
FP Sign
FP Sign ist eine dedizierte Plattform für elektronische Signatur-, Freigabe- und Genehmigungsprozesse. Die Lösung wird vollständig in Deutschland entwickelt und gehostet, unterstützt EES, FES und QES und ist nach ISO 27001 zertifiziert. Zusätzlich verfügt FP Sign über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. Über eine REST-API und direkte Integrationen lässt sich die Lösung in bestehende DMS-, ECM- und Unternehmenssysteme einbinden.
FP Sign vs. Flixcheck: Die wichtigsten Unterschiede
- Produktfokus: Flixcheck verbindet Online-Formulare, Datenerfassung, Versandkanäle und Signaturen innerhalb digitaler Kundenvorgänge. FP Sign ist dagegen gezielt auf elektronische Signatur- und Freigabeprozesse ausgerichtet. Für Unternehmen, bei denen Vertragsabschlüsse und Genehmigungen im Mittelpunkt stehen, passt FP Sign damit gezielter zum Anwendungsfall.
- Sicherheitsnachweise: Beide Anbieter hosten vollständig in Deutschland und verfügen über eine ISO-27001-Zertifizierung. FP Sign bietet darüber hinaus ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. C5 ist speziell auf die Informationssicherheit von Cloud-Diensten ausgerichtet und schafft für IT, Compliance und Audit eine zusätzliche strukturierte Grundlage für die Sicherheits- und Risikobewertung eines Cloud-Anbieters.
- FES und QES: Flixcheck unterstützt nach aktuellem Anbieterstand EES, FES und QES. Die FES ist öffentlich ab Professional ausgewiesen, während für die QES auf der Preisseite keine konkreten Konditionen genannt werden. Bei FP Sign stehen FES und QES dagegen bereits im kostenlosen 30-Tage-Testzugang zur Verfügung, sodass Unternehmen auch höhere Signaturniveaus vor der Einführung praktisch testen können. Für die QES nennt FP Sign zudem transparent Fremdkosten von 1,50 € pro Signatur, wodurch sich die laufenden Kosten besser kalkulieren lassen.
- Integrationen: Flixcheck setzt auf eine REST-API, Webhooks und die Anbindung an CRM-, ERP- und Kundensysteme, wobei umfangreichere API-Integrationen insbesondere im Enterprise-Tarif vorgesehen sind. DATEV kann dabei über die API angebunden werden. FP Sign bietet dagegen einen eigenen DATEV-DMS-Connector, über den Dokumente und Stammdaten direkt aus DATEV DMS in den Signaturprozess übergeben und fertig signierte Dokumente anschließend wieder zurückgeführt werden. Das reduziert manuelle Exporte, Uploads und Ablageschritte. Zusätzlich bietet FP Sign direkte Integrationen in DMS- und ECM-Systeme wie ELO ECM Suite, nscale und enaio.
- Workflow-Tiefe: Flixcheck automatisiert unter anderem Kundenkommunikation, Reminder und Folgeprozesse. FP Sign bildet dagegen mehrstufige Signatur- und Freigabeabläufe mit mehreren Empfängern, definierten Reihenfolgen und Genehmigungsschritten ab. Gerade für Unternehmen mit komplexeren Vertrags-, Freigabe- und Genehmigungsprozessen bietet dieser Workflow-Fokus klare Vorteile.
So wird FP Sign auf OMR Reviews bewertet
- Viele Nutzer kommen mit FP Sign schnell zurecht und empfinden die Bedienung als unkompliziert
- Die digitale Abwicklung sorgt laut mehreren Bewertungen dafür, dass Verträge und andere Dokumente deutlich schneller bearbeitet werden können
- Der Support wird ebenfalls häufig positiv erwähnt, vor allem wegen schneller und kompetenter Hilfe
- Geschätzt werden außerdem die deutsche Datenhaltung und die Möglichkeit, auch mobil zu unterschreiben
Zielgruppe von FP Sign
Unternehmen im DACH-Raum mit hohen Anforderungen an Datensicherheit und regulatorische Compliance sowie Organisationen, die elektronische Signaturen und mehrstufige Freigabeprozesse direkt in bestehende DMS-, ECM- oder Unternehmenssysteme integrieren möchten.
Docusign
Mit seiner globalen Infrastruktur und mehr als 1.000 Integrationen richtet sich Docusign insbesondere an Unternehmen mit umfangreichen digitalen Signaturprozessen. Für elektronische Dokumente kann eine Speicherregion ausgewählt werden. Bei Konten in der EU verbleiben die eigentlichen Dokumente laut Docusign in dieser EU-Region; bestimmte Konto- und Transaktionsinformationen können dennoch über Regionsgrenzen hinweg verarbeitet werden. In Personal, Standard und Business Pro gehört die EES zum Leistungsumfang. Die FES wird über den Vertrieb angeboten und für die QES ist aktuell ein separates Add-on ab 10 € pro Empfänger vorgesehen.
Aus mehreren G2-Bewertungen lassen sich wiederkehrende Kritikpunkte ableiten.
Das sagen Nutzer auf G2
- Die Preisstruktur wird als teuer und durch zusätzliche Gebühren teilweise schwer nachvollziehbar beschrieben
- Für anspruchsvollere Funktionen sind zum Teil höhere Tarifstufen erforderlich, verbunden mit zusätzlichem Einrichtungsaufwand und technischen Anforderungen
- Die Organisation von Dokumenten über mehrere Umschläge hinweg empfinden Nutzer als wenig intuitiv; darüber hinaus werden gelegentlich Probleme mit der Formatierung hochgeladener PDFs genannt
- Der Kundendienst wird als langsam und wenig persönlich bewertet, wobei die Unterstützung nach Vertragsabschluss laut Nutzerberichten nachlassen kann
Zielgruppe von Docusign
International tätige Großunternehmen mit vielen Signaturprozessen und einer bereits vorhandenen Anbindung an Salesforce oder Microsoft 365.
Adobe Acrobat Sign
Als Bestandteil der Adobe Document Cloud arbeitet Acrobat Sign eng mit Acrobat Pro und Creative Cloud zusammen. Dokumente lassen sich rechtsgültig direkt im PDF-Workflow signieren, unterstützt durch Vorlagen, Massenversand und API-Automatisierungen sowie Verbindungen zu Microsoft 365 und Salesforce. Grundsätzlich sind alle drei eIDAS-Signaturniveaus abgedeckt, wobei EES und FES bereits direkt im Produkt enthalten sind. Die QES ist erst ab Acrobat Pro oder einer dedizierten Sign-Solutions-Lizenz erhältlich, im Standard-Tarif fehlt sie.
Ein Blick auf mehrere Nutzerbewertungen der Plattform G2 zeigt einige im Alltag immer wiederkehrende Schwachstellen.
Das sagen Nutzer auf G2
- Die Preisgestaltung gilt vor allem für kleinere Teams und Organisationen als hoch
- Workflows, Authentifizierungsoptionen und Vorlagen einzurichten, ist zeitaufwändig und kompliziert
- Mehrere parallel geöffnete Dokumente lassen die Oberfläche überladen wirken, mit unnötig vielen Klicks
- Eingeschränktes Branding und weniger flexible Möglichkeiten zur Gestaltung von Signaturseiten reduzieren die Anpassbarkeit der Signiererfahrung
- Auf mobilen Geräten gilt die App als wenig intuitiv, mit erschwertem Zugriff auf Funktionen
Zielgruppe von Adobe Sign
Unternehmen, die bereits im Adobe Ökosystem arbeiten und PDF-intensive Workflows abbilden.
Youtrust
Youtrust, ehemals Yousign, ist ein französischer Anbieter für digitale Signaturen mit Ausrichtung auf europäische Unternehmen. Gehostet werden die Lösungen ausschließlich in Frankreich. Das Unternehmen ist selbst als qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter nach eIDAS anerkannt und bietet EES, FES und QES über seine Plattform an. Für die QES muss die Identität digital bestätigt werden. Die EES ist schon im kostenlosen Tarif enthalten und ab Plus unbegrenzt verfügbar. Wer FES nutzen möchte, kann diese ab Plus als kostenpflichtige Zusatzoption zu einem Jahresabo ergänzen. Die QES wird ebenfalls zusätzlich gebucht und kostet abhängig von Abrechnung und Volumen ab 10 € pro Signatur.
Auf Trustpilot werden mehrere Kritikpunkte von Nutzern ähnlich beschrieben.
Das sagen Nutzer auf Trustpilot
- Schwierigkeiten bei Kündigungen können zu unbeabsichtigten Vertragsverlängerungen führen
- Der Kundensupport wird bei dringenden Problemen als wenig reaktionsschnell wahrgenommen
- Die Identitätsprüfung wird als langwierig beschrieben, insbesondere wenn transparente Statusinformationen fehlen
- Darüber hinaus nennen Nutzer technische Schwierigkeiten bei Login-, Signatur- und Verifizierungsschritten
Zielgruppe von Youtrust
Europäische KMU mit einfachem Signaturbedarf.
Worauf sollten Sie bei der Wahl eines Anbieters für digitale Signatur Software achten?
Flixcheck deckt deutlich mehr als elektronische Signaturen ab und verbindet unter anderem Online-Formulare, Datenerfassung und digitale Kundenkommunikation. Deshalb sollten Unternehmen zunächst klären, welche dieser Funktionen sie tatsächlich ersetzen möchten. Wer vor allem Kundendialog und Formularprozesse digitalisieren will, braucht eine andere Lösung als ein Unternehmen, bei dem sichere Vertragsabschlüsse, mehrstufige Freigaben und elektronische Signaturen im Mittelpunkt stehen.
Flixcheck und FP Sign sind beide nach ISO 27001 zertifiziert und hosten vollständig in Deutschland.
FP Sign verfügt darüber hinaus über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. Gerade dieser Nachweis ist für Unternehmen mit hohen Compliance-, Audit- und Sicherheitsanforderungen relevant, weil C5 speziell die Informationssicherheit und Kontrollmechanismen von Cloud-Diensten betrachtet und damit eine zusätzliche Grundlage für interne Risikobewertungen und Anbieterfreigaben schafft.
Bei Hosting und Datenresidenz liegen Flixcheck und FP Sign näher beieinander als viele andere Anbieter: Beide verarbeiten Daten in Deutschland. Der Serverstandort allein ist deshalb kaum ein Differenzierungsmerkmal. Relevanter sind zusätzliche Sicherheitsnachweise und die Einbindung in bestehende Unternehmensprozesse.
FP Sign verfügt neben ISO 27001 über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI und bietet direkte Integrationen in DMS- und Unternehmenssysteme. Gerade für Unternehmen mit hohen Compliance-, Audit- oder Sicherheitsanforderungen können diese Punkte bei der Anbieterwahl den entscheidenden Unterschied machen.
Flixcheck lässt sich über Konnektoren, Webhooks und eine REST-API in CRM-, ERP- und weitere Bestandssysteme integrieren. Umfangreichere API-Integrationen sind insbesondere im Enterprise-Tarif vorgesehen.
FP Sign bietet ebenfalls eine REST-API, ergänzt diese aber um direkte Anbindungen an DMS- und ECM-Systeme wie ELO ECM Suite, nscale und enaio sowie DATEV DMS. Für Unternehmen, deren Dokumente bereits in solchen Systemen verwaltet werden, können Signaturen dadurch direkt in der vorhandenen Arbeitsumgebung gestartet und abgeschlossen werden. Das reduziert zusätzliche Exporte, Uploads und Medienbrüche.
Nach aktuellem Anbieterstand unterstützen sowohl Flixcheck als auch FP Sign EES, FES und QES. Unterschiede bestehen jedoch bei der transparenten Verfügbarkeit. Flixcheck weist die EES im Starter-Tarif und die FES ab Professional aus, nennt öffentlich aber keine konkreten Tarifkonditionen für die QES.
Bei FP Sign stehen FES und QES bereits im kostenlosen 30-Tage-Testzugang zur Verfügung. Für die QES werden 1,50 € Fremdkosten pro Signatur ausgewiesen. Unternehmen können dadurch höhere Signaturniveaus vorab praktisch prüfen und die laufenden Kosten klarer kalkulieren.
Flixcheck staffelt seine Tarife von Starter über Professional und Business bis Enterprise und skaliert dabei unter anderem nach Nutzerzahl und Check-Volumen. FP Sign ist dagegen stärker auf wachsende Signatur- und Genehmigungsprozesse ausgerichtet und bietet dafür Business, Enterprise Light und Enterprise-Pakete.
Ein weiterer Unterschied liegt bei der API: Umfangreichere API-Integrationen sind bei Flixcheck insbesondere im Enterprise-Tarif vorgesehen, während FP Sign die REST-API ab Enterprise Light anbietet und damit die Automatisierung von Signaturprozessen ermöglicht.
Auch beim Preis sollte berücksichtigt werden, dass die Lösungen unterschiedliche Schwerpunkte haben. Flixcheck Starter kostet 39 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung und umfasst 100 Checks sowie einen Nutzer. Professional kostet 69 € pro Monat und enthält 300 Checks sowie zwei Nutzer. Business kostet 99 € pro Monat und umfasst 500 Checks sowie drei Nutzer. FP Sign Business kostet 24,90 € pro Nutzer und Monat und ermöglicht unbegrenzt versendete Dokumente. Enterprise Light startet bei 242 € pro Monat für 20 Nutzer und bis zu 2.000 Dokumente pro Jahr.
Für Unternehmen, die primär elektronische Signaturen benötigen, sind deshalb neben der monatlichen Grundgebühr vor allem die enthaltene Nutzerzahl, das Vorgangsvolumen und mögliche Zusatzkosten relevant.
Warum sich viele Unternehmen in regulierten Branchen für FP Sign entscheiden
Flixcheck ist besonders stark, wenn digitale Kundenkommunikation, Online-Formulare und Datenerfassung miteinander verbunden werden sollen. Unternehmen, bei denen elektronische Signaturen und Freigaben selbst ein zentraler Geschäftsprozess sind, profitieren bei FP Sign dagegen von einer stärker darauf spezialisierten Plattform.
Beide Lösungen verfügen über ISO 27001 und deutsches Hosting. FP Sign ergänzt diese Sicherheitsbasis um ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI.
C5 betrachtet speziell die Informationssicherheit von Cloud-Diensten und kann insbesondere für IT, Compliance, Einkauf und Audit eine zusätzliche belastbare Grundlage für die Bewertung und Freigabe eines Anbieters schaffen.
FP Sign ist von Grund auf auf elektronische Signaturen und Genehmigungsprozesse ausgerichtet. Mehrere Dokumente, Empfänger, Reihenfolgen und Freigaben können innerhalb eines Prozesses organisiert und über die REST-API an eigene Systeme angebunden oder programmatisch ausgelöst werden.
Das ist besonders relevant, wenn Unterschriften nicht nur ein einzelner Schritt innerhalb eines Kundenformulars sind, sondern Teil eines größeren Vertrags- oder Genehmigungsprozesses.
FP Sign kann 30 Tage kostenlos getestet werden und stellt dabei bereits FES und QES zur Verfügung. Unternehmen können damit reale Anwendungsfälle mit unterschiedlichen Signaturniveaus prüfen, bevor sie sich für einen kostenpflichtigen Tarif entscheiden. Für die QES weist FP Sign zudem transparent 1,50 € Fremdkosten pro Signatur aus.
FP Sign bietet neben seiner REST-API direkte Integrationen unter anderem in DATEV DMS, ELO ECM Suite, Microsoft SharePoint, nscale, enaio und Microsoft Dynamics 365 Business Central.
Damit lassen sich Signaturprozesse dort starten, wo Dokumente bereits erstellt und verwaltet werden. Das reduziert manuelle Übertragungen und erleichtert durchgängige digitale Dokumentenprozesse.
FP Sign wird in Deutschland entwickelt und betrieben und speichert Daten vollständig in Deutschland. Flixcheck bietet ebenfalls deutsches Hosting, sodass dies im direkten Vergleich kein Alleinstellungsmerkmal ist.
Im Vergleich zu US-Lösungen wie Docusign oder Adobe Acrobat Sign bleibt es jedoch ein wichtiger Vorteil für Unternehmen, die ihre Datenresidenz und Anbieterstruktur vollständig im deutschen beziehungsweise europäischen Rechtsraum halten möchten.
Aktuelle OMR-Bewertungen zu FP Sign heben insbesondere die unkomplizierte Bedienung, schnelle digitale Vertragsabwicklung und den kompetenten Support hervor. Gerade bei unternehmensweiten Rollouts ist eine niedrige Nutzungshürde wichtig, damit sichere Signaturprozesse nicht nur technisch eingeführt, sondern im Arbeitsalltag tatsächlich genutzt werden.
Häufig gestellte Fragen zum Vergleich digitaler Signatur-Software
Sie haben eine Frage? Vereinbaren Sie jetzt einen kurzen Termin. Unsere persönlichen Ansprechpartner beantworten gern alle Ihre Fragen.Zu den relevanten Flixcheck Alternativen für elektronische Signaturen gehören FP Sign, Docusign, Adobe Acrobat Sign und Youtrust. FP Sign ist besonders für DACH-Unternehmen interessant, die eine dedizierte Signatur- und Freigabeplattform mit deutschem Hosting, C5-Testat und direkten Integrationen in DMS- und Unternehmenssysteme suchen.
Flixcheck ist breiter auf digitale Kundenkommunikation ausgerichtet und kombiniert Online-Formulare, Datenerfassung, Versandkanäle und elektronische Signaturen. FP Sign konzentriert sich stärker auf EES, FES und QES sowie strukturierte Signatur-, Freigabe- und Genehmigungsprozesse. Zusätzlich verfügt FP Sign über ein C5-Testat und direkte Anbindungen an verschiedene DMS- und ECM-Systeme.
Ja. Flixcheck nennt auf seinen aktuellen Produkt-, Preis- und Sicherheitsseiten inzwischen ausdrücklich EES, FES und QES. Die öffentliche Preisübersicht weist für die QES allerdings keine konkreten Tarifkonditionen aus.
Flixcheck Starter kostet aktuell 39 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Professional kostet 69 € und Business 99 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung. Professional und Business können alternativ monatlich für 79 € beziehungsweise 109 € gebucht werden. Enterprise wird individuell kalkuliert.
Ja. FP Sign verfügt zusätzlich zur ISO-27001-Zertifizierung über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. Für Unternehmen mit hohen Cloud-Sicherheits-, Compliance- oder Audit-Anforderungen bietet C5 eine zusätzliche strukturierte Grundlage zur Bewertung der technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen des Anbieters.
Ja. Da beide Produkte unterschiedliche Schwerpunkte setzen, sollte jedoch keine automatische 1:1-Migration vorausgesetzt werden. Vorlagen, Nutzer, Signaturprozesse und Integrationen müssen entsprechend dem bestehenden Setup geprüft und gegebenenfalls neu eingerichtet werden. Besonders wichtig ist zu klären, ob bisher neben Signaturen auch Flixcheck Funktionen wie Online-Formulare oder Kundendatenerfassung genutzt werden.
Der Aufwand hängt vor allem davon ab, welche Flixcheck Funktionen bisher genutzt werden. Reine Signaturprozesse lassen sich einfacher übertragen als umfangreiche Formular-, API- oder Kundenkommunikationsprozesse. Vor dem Wechsel sollten bestehende Workflows, Integrationen und archivierte Dokumente deshalb systematisch erfasst und dem zukünftigen FP Sign Prozess zugeordnet werden.
Ja. Nach eIDAS darf einer elektronischen Signatur die Rechtswirkung nicht allein deshalb abgesprochen werden, weil sie elektronisch vorliegt. Welches Signaturniveau erforderlich ist, hängt vom jeweiligen Vorgang und möglichen gesetzlichen Formvorschriften ab. Die QES besitzt die gleiche Rechtswirkung wie eine handschriftliche Unterschrift.
Die Auswahl hängt von den konkreten Bedürfnissen und Prozessen im Unternehmen ab. Flixcheck eignet sich besonders, wenn Formularerstellung, Kundenfeedback und digitale Datenverarbeitung im Mittelpunkt stehen. FP Sign ist stärker auf elektronische Vertragsabschlüsse sowie die Workflow-Automatisierung von Signatur-, Freigabe- und Genehmigungsprozessen ausgerichtet. Durch Integrationen in DMS-, ECM- und Unternehmenssysteme lassen sich zudem Verwaltung und Erstellung von Signaturprozessen direkt in bestehende Arbeitsabläufe einbinden.
Unternehmen sollten sich zunächst einen Überblick darüber verschaffen, welche Funktionen tatsächlich benötigt werden. Wichtige Kriterien sind unter anderem Optionen zur Anpassung von Workflows, Formularerstellung, Verwaltung, Datenverarbeitung und vorhandene Integrationen. Wenn der Schwerpunkt auf Vertragsabschlüssen und elektronischen Signaturen liegt, sollten zusätzlich verfügbare Signaturniveaus, Workflow-Automatisierung, Sicherheitsnachweise und Möglichkeiten zur Optimierung bestehender Prozesse berücksichtigt werden.
