eversign Alternative: Die 5 besten E-Signatur-Tools im Vergleich
eversign heißt heute Xodo Sign. Die E-Signatur-Lösung wurde 2022 von Apryse übernommen und anschließend in die Xodo-Produktfamilie integriert.
Digitale Signatur Software Vergleich 2026
Zu den relevanten eversign Alternativen gehören FP Sign, Docusign, Adobe Acrobat Sign und Skribble. FP Sign ist besonders für Unternehmen im DACH-Raum interessant, die neben EES auch FES und QES benötigen und Wert auf ausschließlich deutsche Datenhaltung, ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI sowie direkte Integrationen in DMS- und Unternehmenssysteme legen.
Xodo Sign (eversign)
FP Sign
Docusign
Adobe Sign
Skribble
Alle genannten Preise sind Nettopreise, die gesetzliche Umsatzsteuer wird zusätzlich berechnet.
Für eine qualifizierte elektronische Signatur ist grundsätzlich eine Identitätsprüfung erforderlich. Wie diese durchgeführt und abgerechnet wird, unterscheidet sich je nach Anbieter und Identifizierungsverfahren.
Xodo Sign weist seine Preise auf der Website in US-Dollar aus. Für eine bessere Vergleichbarkeit wurden die Xodo-Sign-Preise auf dieser Seite mit einem Kurs von rund 0,86 Euro je US-Dollar in Euro umgerechnet. Die Eurobeträge sind deshalb Näherungswerte und können sich mit dem Wechselkurs verändern. Xodo Sign kostet bei jährlicher Abrechnung offiziell 10 $ für Basic und 16 $ für Professional.
Genutzte Quellen:
https://eversign.com/pricinghttps://www.skribble.com/de-de/preise/
https://www.adobe.com/de/acrobat/pricing/business.html
https://ecom.docusign.com/de-DE/plans-and-pricing/esignature
Stand: 08/2026
Welche eversign Alternative passt zu welchem Unternehmen?
Xodo Sign eignet sich vor allem für Einzelpersonen und Teams, denen eine einfache elektronische Signatur ausreicht.
FP Sign geht deutlich weiter: Neben der EES unterstützt die Lösung auch FES und QES und eignet sich damit auch für Signaturprozesse mit höheren Anforderungen an Identitätsprüfung, Nachweisbarkeit und Compliance. Hinzu kommen ausschließlich deutsche Datenhaltung, ein C5-Testat sowie tiefere Integrationen in DMS- und Unternehmenssysteme. Docusign eignet sich eher für internationale Großunternehmen, Adobe Acrobat Sign für bestehende Adobe-Umgebungen und Skribble für Unternehmen mit zusätzlichem ZertES-Bedarf. Für Unternehmen, die über einfache EES-Prozesse hinausgehen und auch FES oder QES benötigen, ist FP Sign damit die stärkste eversign Alternative in diesem Vergleich.
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Xodo Sign (eversign) Alternativen im Detail
Xodo Sign, ehemals eversign
eversign wurde 2022 von Apryse übernommen und tritt heute unter dem Namen Xodo Sign auf. Rechtlicher Betreiber ist weiterhin die österreichische eversign GmbH. Xodo Sign bietet aktuell vier Tarifstufen: Free, Basic, Professional und Enterprise. Der Free-Tarif ist kostenlos, Basic kostet bei jährlicher Abrechnung ca. 8,56 € pro Nutzer und Monat und Professional ca. 13,69 € pro Nutzer und Monat. Für Enterprise gelten individuelle Preise.
Xodo Sign ermöglicht das Erstellen, Versenden, Unterzeichnen und Verwalten von Dokumenten und bietet unter anderem Vorlagen, Audit-Trails, mobile Signaturen, PDF-Bearbeitung sowie Integrationen in Anwendungen wie Zapier, Dropbox und Gmail. Für automatisierte und eingebettete Signaturprozesse stehen separate API-Tarife zur Verfügung.
Bei den Signaturniveaus gibt es jedoch eine wichtige Einschränkung für europäische Unternehmen: Xodo Sign unterstützt aktuell nur die EES. FES und QES werden nicht angeboten. Dadurch ist die Lösung für Prozesse mit höheren rechtlichen oder regulatorischen Anforderungen nur eingeschränkt geeignet. Laut aktueller Subprozessoren-Liste werden zudem Daten durch verschiedene Anbieter auch in den USA verarbeitet.
In aktuellen Nutzerbewertungen auf Capterra zeigen sich neben positiven Erfahrungen auch einige wiederkehrende Kritikpunkte bei der Nutzung von Xodo Sign.
Das sagen Nutzer auf Capterra
- Mehrere Nutzer loben die einfache Bedienung und schnelle Einrichtung. Besonders für alltägliche Signaturprozesse wird Xodo Sign als unkompliziert, zuverlässig und zeitsparend beschrieben.
- Einige Nutzer wünschen sich mehr Möglichkeiten zur individuellen Anpassung von Vorlagen, Benachrichtigungen und komplexeren Workflows.
- Bei umfangreicheren Integrationen und API-Prozessen können Tarif- oder Nutzungslimits zusätzliche manuelle Arbeit verursachen. Ein Nutzer beschreibt beispielsweise, dass ein begrenztes API-Kontingent bei größeren Versandmengen zu manuellen Einzelsendungen führte.
- Bei nachträglichen Änderungen an Verträgen können einzelne Benachrichtigungen für Empfänger missverständlich sein. Eine Nutzerin berichtet etwa, dass eine automatische Stornierungs-E-Mail bei Vertragsänderungen Kunden teilweise verwirrte.
Zielgruppe von Xodo Sign
Einzelpersonen, kleine und mittlere Teams sowie Unternehmen, die unkomplizierte EES, PDF-Bearbeitung, Vorlagen und klassische elektronische Dokumenten-Workflows benötigen.
FP Sign
FP Sign ist eine deutsche Plattform für elektronische Signatur-, Freigabe- und Genehmigungsprozesse und unterstützt EES, FES und QES. Damit können Unternehmen unterschiedliche rechtliche Anforderungen innerhalb einer zentralen Lösung abbilden und das passende Signaturniveau je nach Dokument und Prozess einsetzen. Die Lösung wird vollständig in Deutschland entwickelt und gehostet, ist nach ISO 27001 zertifiziert und verfügt zusätzlich über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. Über direkte Integrationen und eine REST-API lässt sich FP Sign in bestehende Dokumenten- und Unternehmensprozesse einbinden. Das erleichtert insbesondere die Einbindung in bereits etablierte DMS-, ECM- und Freigabeprozesse und reduziert zusätzliche manuelle Arbeitsschritte.
FP Sign vs. Xodo Sign: Die wichtigsten Unterschiede
- Signaturniveaus: Xodo Sign unterstützt aktuell ausschließlich die EES. FP Sign deckt dagegen EES, FES und QES ab. Dadurch können Unternehmen innerhalb derselben Plattform je nach rechtlichem Risiko und Dokumenttyp unterschiedliche Signaturniveaus einsetzen. Besonders relevant ist die QES bei Vorgängen, bei denen eine elektronische Signatur die gesetzliche Schriftform ersetzen soll.
- Hosting und Datensouveränität: Xodo Sign wird zwar von der österreichischen eversign GmbH betrieben, verarbeitet Daten laut eigener Subprozessoren-Liste jedoch über mehrere Dienste auch in den USA. FP Sign speichert Daten dagegen ausschließlich in der eigenen Cloud in deutschen Rechenzentren. Für Unternehmen mit hohen Datenschutz-, Compliance- und Audit-Anforderungen schafft das eine klarere Grundlage für Datenresidenz und interne Anbieterfreigaben.
- Sicherheitsnachweise: Xodo Sign weist unter anderem eine SOC-2-Type-II-Zertifizierung über seine Infrastrukturpartner sowie DSGVO- und eIDAS-Konformität aus. FP Sign ist nach ISO 27001 zertifiziert und verfügt zusätzlich über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. C5 betrachtet gezielt die Informationssicherheit von Cloud-Diensten und schafft damit insbesondere für IT, Compliance und Audit eine zusätzliche Grundlage zur strukturierten Sicherheitsbewertung.
- Integrationen: Xodo Sign bietet unter anderem Zapier, Dropbox, Gmail, Salesforce und eine separate E-Signatur-API. FP Sign geht bei klassischen DMS- und ECM-Systemen weiter und bietet direkte Anbindungen an DATEV DMS, ELO ECM Suite, nscale und enaio. Über den DATEV-DMS-Connector können Dokumente und Stammdaten direkt in den Signaturprozess übergeben und anschließend wieder in DATEV DMS zurückgeführt werden. Das reduziert manuelle Exporte, Uploads und Medienbrüche.
- Produktfokus: Xodo Sign kombiniert E-Signaturen zunehmend mit PDF-Bearbeitung, Dokumentenmanagement und Funktionen wie KI-gestützter Dokumentenzusammenfassung. FP Sign konzentriert sich stärker auf Signatur-, Freigabe- und Compliance-Prozesse. Für Unternehmen mit komplexeren Vertrags-, Genehmigungs- und Freigabeabläufen bietet dieser stärkere Workflow-Fokus klare Vorteile.
So wird FP Sign auf OMR Reviews bewertet
- Nutzer loben vor allem die einfache Handhabung und die schnelle Abwicklung von Unterschriften
- Mehrere Nutzer berichten, dass sich Verträge und andere Dokumente dadurch deutlich schneller bearbeiten und unterschreiben lassen
- Auch der Support wird wiederholt als schnell und hilfreich beschrieben
- Die deutsche Datenhaltung sowie die flexible Nutzung von verschiedenen Standorten aus werden ebenfalls geschätzt
Zielgruppe von FP Sign
Unternehmen im DACH-Raum mit hohen Anforderungen an Datensicherheit und regulatorische Compliance sowie Organisationen, die elektronische Signaturen und mehrstufige Freigabeprozesse direkt in bestehende DMS-, ECM- oder Unternehmenssysteme integrieren möchten.
Docusign
Der international etablierte Anbieter Docusign kombiniert elektronische Signaturen mit einer globalen Infrastruktur und einem Netzwerk aus mehr als 1.000 Integrationen. Für elektronische Dokumente lässt sich eine bevorzugte Speicherregion auswählen. Ist das Konto einer EU-Region zugeordnet, werden die eigentlichen Dokumente laut Docusign dort gespeichert; einzelne Konto- und Transaktionsdaten können jedoch regionsübergreifend verarbeitet werden. Die EES ist in Personal, Standard und Business Pro standardmäßig verfügbar. Für die FES müssen Unternehmen den Vertrieb kontaktieren, während die QES derzeit als kostenpflichtige Zusatzoption ab 10 € pro Empfänger angeboten wird. Damit deckt Docusign im Unterschied zu Xodo Sign auch FES und QES ab und eignet sich entsprechend für Unternehmen, die neben einfachen elektronischen Signaturen höhere Signaturniveaus benötigen.
In den Nutzerbewertungen auf G2 tauchen mehrere Kritikpunkte wiederholt auf.
Das sagen Nutzer auf G2
- Preise und Zusatzkosten werden als hoch und nicht immer transparent wahrgenommen, was eine zuverlässige Kostenplanung erschwert
- Weiterführende Funktionen sind teilweise an teurere Tarife gekoppelt und bringen zusätzlichen Aufwand bei Einrichtung und Konfiguration mit sich
- Die Verwaltung von Dokumenten über verschiedene Umschläge hinweg wird als wenig übersichtlich beschrieben; auch Formatierungsprobleme wie verschobene Signaturfelder nach einem PDF-Upload werden genannt
- Beim Kundenservice bemängeln Nutzer langsame Reaktionszeiten und eine unpersönliche Betreuung sowie eine nach Vertragsabschluss nachlassende Unterstützung
Zielgruppe von Docusign
Große international aufgestellte Unternehmen mit hohem Dokumentenaufkommen und bestehenden Workflows in Salesforce oder Microsoft 365.
Adobe Acrobat Sign
Adobe Acrobat Sign gehört zur Adobe Document Cloud und ist eng mit Acrobat Pro sowie Creative Cloud verbunden. Signaturprozesse lassen sich direkt in PDF-Workflows integrieren und durch Vorlagen, Massenversand, API-gestützte Automatisierungen sowie Anbindungen an Microsoft 365 und Salesforce ergänzen. Anders als Xodo Sign unterstützt Adobe Acrobat Sign grundsätzlich alle drei eIDAS-Signaturniveaus und kann damit auch Anwendungsfälle mit FES und QES abdecken. EES und FES sind direkt im Produkt integriert. Die qualifizierte elektronische Signatur ist erst ab Acrobat Pro oder einer dedizierten Sign-Solutions-Lizenz verfügbar und im Standard-Tarif nicht enthalten.
Ein Blick auf mehrere Nutzerbewertungen auf G2, einer weit verbreiteten Plattform für Software-Bewertungen, zeigt im Alltag ähnliche, wiederkehrende Schwachstellen.
Das sagen Nutzer auf G2
- Vor allem für kleinere Teams und Organisationen gilt die Preisgestaltung als zu hoch
- Die Einrichtung fortgeschrittener Funktionen wie Workflows, Authentifizierungsoptionen und Vorlagen kostet spürbar Zeit und wirkt kompliziert
- Bei mehreren gleichzeitig geöffneten Dokumenten wirkt die Oberfläche überladen, mit unnötig vielen Klicks für einfache Aktionen
- Individuelles Branding und die Gestaltung der Signaturseite sind stärker eingeschränkt als bei anderen Anbietern, die Signiererfahrung dadurch weniger flexibel
- Auf mobilen Geräten gilt die App als wenig intuitiv, Navigation und Funktionszugriff fallen dort schwerer
Zielgruppe von Adobe Sign
Unternehmen, die bereits im Adobe Ökosystem arbeiten und PDF-intensive Workflows abbilden.
Skribble
Das in der Schweiz ansässige Unternehmen Skribble bietet elektronische Signaturen mit Fokus auf Unternehmen im europäischen Markt. Kunden können ihre Daten in der Schweiz oder seit September 2024 auch in Deutschland hosten lassen; beide Optionen nutzen ISO-27001-zertifizierte Rechenzentren. Gegenüber Xodo Sign bietet Skribble einen deutlich breiteren Signaturumfang, da neben EES auch FES und QES unterstützt werden. Für die QES kooperiert Skribble unter anderem mit Swisscom Trust Services und unterstützt sowohl eIDAS als auch den Schweizer ZertES-Standard. Im Starter-Tarif werden EES, FES und QES nach Nutzung abgerechnet. In den Tarifen Team und Pro ist die EES unbegrenzt enthalten, während FES und QES jeweils aus einem gemeinsamen Jahreskontingent genutzt werden, das unternehmensweit zur Verfügung steht.
Auf OMR Reviews finden sich wiederkehrende Hinweise auf einige Schwachpunkte.
Das sagen Nutzer auf OMR Reviews
- Einige Nutzer beschreiben die Identifizierung für höhere Signaturniveaus als zusätzlichen Aufwand im Ablauf
- Die Platzierung und Anpassung von Signaturen wird in einigen Bewertungen als teilweise umständlich bezeichnet
- Für komplexere Integrationen und Signaturworkflows wünschen sich manche Nutzer zusätzliche Verbesserungen
Zielgruppe von Skribble
Unternehmen im DACH-Raum, insbesondere aus Banken, Versicherungen und HR-Abteilungen, die alle Signaturniveaus zentral in einem System abbilden möchten.
Worauf sollten Sie bei der Wahl einer eversign Alternative achten?
Wenn Sie von eversign beziehungsweise Xodo Sign wechseln möchten, sollten Sie zunächst klären, ob einfache elektronische Signaturen weiterhin ausreichen. Sobald höhere Signaturniveaus, deutsche Datenresidenz oder komplexere Freigabe- und Integrationsprozesse benötigt werden, unterscheiden sich die Anbieter deutlich.
EES, FES und QES unterscheiden sich vor allem darin, wie stark die Identität der unterzeichnenden Person abgesichert ist und welche rechtliche Beweiskraft die Signatur bietet. Je nach Dokument, Risiko und gesetzlicher Formvorgabe kann deshalb ein anderes Signaturniveau erforderlich sein.
Xodo Sign unterstützt aktuell ausschließlich die EES. FP Sign bietet alle drei eIDAS-Signaturniveaus innerhalb einer Plattform und stellt FES und QES bereits im kostenlosen Testzugang zur Verfügung. Unternehmen können dadurch einfache Alltagsprozesse ebenso abbilden wie Dokumente mit höheren Anforderungen an Identitätsprüfung, Nachweisbarkeit oder Schriftform, ohne dafür auf eine zusätzliche Signaturlösung wechseln zu müssen.
Bei der Anbieterwahl sollte geprüft werden, ob eine Lösung DSGVO-konform eingesetzt werden kann und wo Daten tatsächlich verarbeitet werden. Xodo Sign wird von einer österreichischen Gesellschaft betrieben. Die aktuelle Subprozessoren-Liste weist jedoch mehrere Datenstandorte in den USA aus.
FP Sign speichert Daten ausschließlich in deutschen Rechenzentren. Für Organisationen mit strengen Datenschutz-, Audit- oder Beschaffungsvorgaben kann diese klar definierte deutsche Datenresidenz die Risikobewertung vereinfachen.
Sicherheitsnachweise helfen Unternehmen dabei, die Schutzmaßnahmen eines Anbieters strukturiert zu bewerten und interne Freigaben zu erleichtern.
Xodo Sign nennt DSGVO- und eIDAS-Konformität sowie eine SOC-2-Type-II-Zertifizierung über seine Infrastrukturpartner. FP Sign ist auf eIDAS- und DSGVO-konforme Prozesse ausgerichtet, nach ISO 27001 zertifiziert und verfügt zusätzlich über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. Gerade C5 betrachtet gezielt die Informationssicherheit von Cloud-Diensten und schafft damit eine zusätzliche strukturierte Grundlage für die Bewertung von Cloud-Sicherheitsmaßnahmen.
Integrationen sind wichtig, damit Signaturprozesse nicht isoliert ablaufen, sondern direkt in bestehende Dokumenten- und Unternehmenssysteme eingebunden werden können.
Xodo Sign bietet App-Integrationen wie Zapier, Dropbox und Gmail sowie eine separate REST-API für automatisierte und eingebettete Signaturprozesse. FP Sign bietet darüber hinaus direkte Integrationen in DMS- und ECM-Systeme wie DATEV DMS, ELO ECM Suite, nscale und enaio. Unternehmen können Signaturen dadurch unmittelbar dort starten und abschließen, wo ihre Dokumente bereits verwaltet werden.
Bei wachsenden Nutzerzahlen und Dokumentenvolumen werden API-Zugänge, Nutzungslimits und Automatisierung zunehmend wichtiger. Xodo Sign bietet dafür separate API-Tarife. API Light startet bei umgerechnet circa 42,78 € pro Monat bei jährlicher Abrechnung und umfasst 50 API-Dokumente pro Monat.
FP Sign bietet seine REST-API über einen zubuchbaren API Access und ermöglicht damit die Automatisierung und Integration von Signatur- und Genehmigungsprozessen in bestehende Anwendungen.
Beim Preisvergleich sollten Unternehmen neben der monatlichen Grundgebühr auch enthaltene Signaturniveaus, Volumen und mögliche Zusatzkosten berücksichtigen.
Xodo Sign ist bei einfachen EES günstiger: Basic kostet bei jährlicher Abrechnung umgerechnet circa 8,56 € und Professional circa 13,69 € pro Nutzer und Monat, wobei beide Tarife unbegrenzt versendete Dokumente umfassen. FP Sign Business kostet 24,90 € pro Nutzer und Monat. Die Preise lassen sich jedoch nur dann direkt vergleichen, wenn Unternehmen ausschließlich die EES benötigen. Kommen zusätzlich FES oder QES zum Einsatz, kann Xodo Sign diese Anforderungen derzeit nicht abdecken, während FP Sign beide Signaturniveaus unterstützt. Bei FP Sign ist die FES im Tarif enthalten, für die QES fallen 1,50 € Fremdkosten pro Signatur an.
Warum sich viele Unternehmen in regulierten Branchen für FP Sign entscheiden
Xodo Sign eignet sich vor allem für einfache E-Signaturen und PDF-basierte Dokumentenprozesse. Für Unternehmen mit höheren Anforderungen an Signaturniveaus, Datensouveränität, Compliance und die Integration in bestehende Dokumenten- und Freigabeprozesse bietet FP Sign dagegen den deutlich umfassenderen Ansatz. Mit EES, FES und QES, ausschließlich deutscher Datenhaltung, ISO 27001, einem zusätzlichen BSI-C5-Testat und direkten Integrationen in DMS- und Unternehmenssysteme ist FP Sign besonders auf anspruchsvolle und skalierbare Signaturprozesse im Unternehmensumfeld ausgerichtet.
Während Xodo Sign derzeit ausschließlich die EES unterstützt, deckt FP Sign EES, FES und QES innerhalb einer Plattform ab. Unternehmen können dadurch für einfache Vorgänge ebenso wie für rechtlich sensiblere Vertrags-, Freigabe- und Genehmigungsprozesse das passende Signaturniveau wählen.
Das ist besonders für Organisationen relevant, die unterschiedliche Dokumenttypen und Risikoklassen abbilden müssen und vermeiden möchten, für höhere Anforderungen zusätzliche Signaturlösungen einzuführen und zu verwalten.
FP Sign kann 30 Tage kostenlos getestet werden und stellt dabei auch FES und QES zur Verfügung. Xodo Sign bietet eine siebentägige Professional-Testversion.
Der längere FP Sign Testzeitraum ermöglicht es Unternehmen, unterschiedliche Signaturniveaus und reale Freigabeprozesse gemeinsam mit den beteiligten Fachbereichen zu prüfen.
FP Sign kombiniert eine ISO-27001-Zertifizierung mit einem C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI. C5 betrachtet speziell die Informationssicherheit von Cloud-Diensten und schafft damit eine zusätzliche belastbare Grundlage für interne Risikoprüfungen und Anbieterfreigaben.
Besonders relevant ist das für Unternehmen mit strengen Vorgaben aus IT, Compliance, Einkauf und Audit sowie für regulierte Branchen und KRITIS-Organisationen, bei denen Cloud-Anbieter vor dem Einsatz detailliert bewertet und dokumentiert werden müssen.
FP Sign wird in Deutschland entwickelt und betrieben und speichert Daten ausschließlich in deutschen Rechenzentren. Xodo Sign wird zwar weiterhin von der österreichischen eversign GmbH betrieben, nutzt laut eigener Subprozessoren-Liste jedoch verschiedene Dienste mit Datenverarbeitung in den USA.
Für Unternehmen mit strikten Anforderungen an Datenresidenz bietet FP Sign damit eine klarer abgegrenzte deutsche Infrastruktur.
FP Sign bietet neben einer REST-API direkte Anbindungen an DATEV DMS, ELO ECM Suite, nscale, enaio und weitere Unternehmenssysteme. Beim DATEV-DMS-Connector werden Dokumente und Stammdaten direkt aus DATEV in FP Sign übergeben und nach Abschluss des Signaturprozesses wieder zurückgeführt.
Dadurch lassen sich Signaturen ohne zusätzliche manuelle Exporte, Uploads und Ablageschritte in bestehende Dokumentenprozesse integrieren.
FP Sign ist auf mehrstufige Signatur- und Genehmigungsprozesse ausgelegt. Mehrere Dokumente, Empfänger, Reihenfolgen und Signaturanforderungen können innerhalb eines Vorgangs gesteuert und über Schnittstellen in bestehende Systeme eingebunden werden.
Gerade für Unternehmen mit komplexeren Vertrags- und Freigabeprozessen geht der Funktionsumfang damit über einfache E-Signatur-Anfragen hinaus.
Häufig gestellte Fragen zum Vergleich digitaler Signatur-Software
Sie haben eine Frage? Vereinbaren Sie jetzt einen kurzen Termin. Unsere persönlichen Ansprechpartner beantworten gern alle Ihre Fragen.eversign wurde 2022 von Apryse übernommen und heißt heute Xodo Sign. Rechtlicher Betreiber ist weiterhin die österreichische eversign GmbH. Laut Anbieter blieben bestehende Konten und Dokumente beim Rebranding erhalten. Die Plattform wurde seitdem stärker mit den PDF- und Dokumentenprodukten von Xodo und Apryse verzahnt.
Zu den relevanten eversign beziehungsweise Xodo Sign Alternativen gehören FP Sign, Docusign, Adobe Acrobat Sign und Skribble. FP Sign ist besonders für DACH-Unternehmen interessant, die neben EES auch FES und QES, deutsche Datenhaltung, ein C5-Testat und direkte DMS-Integrationen benötigen.
Nein. Xodo Sign erklärt auf seiner aktuellen Produktseite ausdrücklich, dass die Plattform derzeit nur die erste eIDAS-Stufe, die EES, unterstützt. FES und die QES stehen aktuell nicht zur Verfügung. FP Sign unterstützt dagegen alle drei Signaturniveaus.
Xodo Sign bietet einen kostenlosen Tarif mit drei Dokumenten pro Monat. Basic kostet bei jährlicher Abrechnung umgerechnet circa 8,56 € pro Nutzer und Monat, Professional circa 13,69 €. Bei monatlicher Abrechnung liegen die umgerechneten Preise bei circa 17,11 € beziehungsweise 27,38 €. Enterprise wird individuell angeboten.
Ja. FP Sign wird vollständig in Deutschland entwickelt und gehostet und unterstützt EES, FES und QES. Zusätzlich verfügt die Lösung über ein C5-Testat nach dem Kriterienkatalog des BSI und direkte Integrationen in verschiedene DMS- und Unternehmenssysteme.
Ja. Eine automatische vollständige 1:1-Migration sollte jedoch nicht vorausgesetzt werden. Nutzer, Vorlagen, Dokumente, Workflows und Integrationen müssen entsprechend dem bestehenden Setup geprüft und gegebenenfalls neu eingerichtet werden. Besonders bei API-Integrationen sollte vorab erfasst werden, welche Xodo Sign Funktionen aktuell automatisiert genutzt werden.
Der Aufwand hängt vor allem von der Nutzerzahl, vorhandenen Vorlagen, API-Prozessen und Integrationen ab. Einfache E-Signatur-Prozesse lassen sich schneller neu aufsetzen als eingebettete API-Workflows. Bereits abgeschlossene Dokumente sollten entsprechend den eigenen Archivierungs- und Aufbewahrungsanforderungen vor dem Wechsel gesichert werden.
Ja. Nach eIDAS darf einer elektronischen Signatur die Rechtswirkung nicht allein deshalb abgesprochen werden, weil sie elektronisch vorliegt. Xodo Sign unterstützt aktuell jedoch ausschließlich die EES. Ob diese für einen konkreten Vorgang ausreicht oder eine FES beziehungsweise QES erforderlich ist, hängt von den rechtlichen Anforderungen und möglichen Formvorschriften ab.
